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Title
Dolmetschen im Gesundheitswesen : eine empirische Studie zur Kommunikation mit nicht-deutschsprachigen PatientInnen und zum Dolmetschbedarf des Österreichischen Roten Kreuzes in Graz / vorgelegt von Christine Seebacher
Additional Titles
Medical interpreting : an empirical study on the communication with non-German speaking patients and the need for interpretation of the Austrian Red Cross in Graz
AuthorSeebacher, Christine
CensorKujamäki, Pekka
PublishedGraz, 2016
Description142 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Gesundheitswesen / Kommunaldolmetschen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-105026 Persistent Identifier (URN)
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Dolmetschen im Gesundheitswesen [1.4 mb]
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Abstract (German)

Vor dem Hintergrund der derzeitigen globalen demographischen Verschiebungen wurde im Rahmen dieser Arbeit untersucht, wie die Kommunikation mit nicht-deutschsprachigen PatientInnen beim Österreichischen Roten Kreuz in Graz abläuft und ob ein grundsätzlicher Dolmetschbedarf gegeben ist. Ausgehend vom theoretischen Rahmen des Community Interpreting und hier im Speziellen des Dolmetschens im medizinischen Setting, wurden Kommunikationsstrategien der SanitäterInnen mit nicht-deutschsprachigen PatientInnen erhoben sowie eine Bestandsaufnahme des Dolmetschbedarfs durchgeführt. Um die Sicht der SanitäterInnen wiedergeben zu können, wurden qualitative, leitfadengestützte Interviews mit fünf SanitäterInnen des Österreichischen Roten Kreuzes der Bezirksstelle Graz-Stadt durchgeführt. Im Rahmen der Interviews wurden sie zu Kommunikationsstrategien, die bei der Kommunikation mit nicht-deutschsprachigen PatientInnen eingesetzt werden, Dolmetschungen von Familienangehörigen und die dabei entstehenden potentiellen Schwierigkeiten, einer möglichen Bedarfsveränderung sowie Telefondolmetschdiensten befragt. Die erhobenen Daten wurden anschließend transkribiert und mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet. Die Analyse ergab, dass es zwar viele verschiedene Kommunikationsstrategien gibt, jedoch vielfach Familienangehörige als DolmetscherInnen eingesetzt werden. Zudem zeigte sich, dass ein grundsätzlicher Bedarf an Dolmetschungen vorhanden wäre. Aus verschiedenen Gründen wäre es jedoch nicht zielführend einen Dolmetschdienst zu implementieren. Vielmehr wäre es einfacher und effektiver einen Telefondolmetschdienst in den routinemäßigen Ablauf des Rettungsdienstes zu integrieren. Außerdem stellte sich heraus, dass keine Bedarfsveränderung stattgefunden hat.

Abstract (English)

In the light of the current global demographic changes this thesis investigates the communication with non-German speaking patients and if there is a potential need for interpretation at the Austrian Red Cross in Graz. With reference to a theoretical framework of Community Interpreting and especially medical interpreting, this thesis examines communication strategies of paramedics with non-German speaking patients and presents a survey of the need for interpretation. In order to present the paramedics view qualitative semi-structured interviews were conducted with five paramedics of the Austrian Red Cross in Graz. They were questioned about communication strategies used in the communication with non-German speaking patients, interpretations of family members and potential difficulties involved, possible changes in demand as well as telephone interpreting services. Subsequently, the collected data were transcribed and analyzed using Philipp Mayrings qualitative content analysis. The analysis showed that many different communication strategies exist; however, family members frequently perform interpreting tasks. Moreover, the results indicate that a need for interpretation does exist; for various reasons however, it would be ineffective to implement interpretation services. Rather, it would be more effective to implement telephone interpreting services. Furthermore, the study revealed that there was no change in the need for interpretation.

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