Titelaufnahme

Titel
Persönlichkeitsmerkmale von Opfer oder TäterInnen bei Bullying und Möglichkeiten der Veränderung / vorgelegt von Fechter Cornelia, BA
Weitere Titel
Personality traits of victims or perpetrators at bullying and possibilities of change
Verfasser/ VerfasserinFechter, Cornelia
Begutachter / BegutachterinKittl-Satran, Helga
ErschienenGraz, 2016
Umfang122 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mobbing / Täter / Opfer / Persönlichkeitsfaktor
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104960 Persistent Identifier (URN)
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Persönlichkeitsmerkmale von Opfer oder TäterInnen bei Bullying und Möglichkeiten der Veränderung [1.78 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Bullying. Es wird der Frage nachgegangen, welche Persönlichkeitsmerkmale die Ausbildung einer Opfer- beziehungsweise TäterInnenrolle bei Bullying begünstigen. Ziel dieser Arbeit ist es, LehrerInnen sowie SozialpädagogInnen und Eltern dabei zu unterstützen dem betroffenen Kind zu helfen aus der jeweiligen Rolle austreten zu können. Dies soll durch das Aufzeigen praktischer Methoden, die eine positive Beeinflussung von Persönlichkeitsmerkmalen nach sich ziehen, ermöglicht werden. Um das erreichen zu können werden die Fragestellungen theoretisch sowie empirisch bearbeitet. Für die empirische Untersuchung wurden rund 300 SchülerInnen im Alter von 10-15 Jahren an einer Grazer NMS mittels Fragebögen befragt. Anhand der Ergebnisse dieser Untersuchung kann gesagt werden welche Persönlichkeitsmerkmale verstärkt mit einer Opferrolle und welche Persönlichkeitsmerkmale verstärkt mit einer TäterInnenrolle einhergehen. Mit dieser Information ist es nun möglich, Methoden aufzuzählen, die gewisse Persönlichkeitsmerkmale stärken bzw. schwächen um einen Austritt aus der jeweiligen Rolle erleichtern zu können. Anhand dieser Untersuchung kann gesagt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit und eine Opfer- bzw. TäterInnenrolle gibt. Während Opfer eher hohe neurotizistische Werte sowie geringe Werte in der Extraversion und Verträglichkeit aufweisen, haben TäterInnen niedrige Werte in der Verträglichkeit. Um einen Austritt aus der jeweiligen Rolle ermöglichen zu können, müssen bei Opfern die hohen Neurotizismus-Werte gesenkt, so wie die niedrigen Extraversion- und Verträglichkeitswerte gestärkt werden. Bei TäterInnen müssen die niedrigen Verträglichkeitswerte gestärkt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the relation of personality and bullying. The main question is which personality traits promote a victim- respectively perpetrators role. The aim of this thesis is to provide teachers, social workers and parents with support to help their children overcome that specific status. By presenting various methods which intend to have a positive effect on the childs personality, this aim should be met. Working on the questions empirically as well as theoretically the author intends to fulfill the target described above.The empirical study involves 300 pupils, aged 10-15 years, all of which attend one of Grazs New Middle Schools. Due to these results it can be said which personality traits are responsible for a victims- respectively perpetrators role. With this information it is possible to enumerate different methods to get the child out of his role. Based on this study it is possible to say that a relation between personality and Bullying exists. Victims are high in the value neuroticism and are low in the value extroversion and agreeableness. In contrast, perpetrators are low in the value agreeableness. In order to free children from one of these roles it is necessary that the victims high value of neuroticism decreases and the low values of extroversion and compatibility increase. Regarding perpetrators it is necessary that the low value of compatibility expands.