Titelaufnahme

Titel
Die Sozialpädagogik in der ambulanten Suchthilfe am Beispiel Graz : Potentiale-Grenzen-Entwicklungsmöglichkeiten / vorgelegt von Mag.phil. Julia Thonhauser, Bakk.phil.
Weitere Titel
Social pedagogy in outpatient addiction help centers by the example of Graz : potentials- limits- developmental possibilities
Verfasser/ VerfasserinThonhauser, Julia
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
ErschienenGraz, 2016
Umfang122 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Sozialpädagogik / Suchtkrankenhilfe
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104958 Persistent Identifier (URN)
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Die Sozialpädagogik in der ambulanten Suchthilfe am Beispiel Graz [1.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Sozialpädagogik in der ambulanten Suchthilfe. Dabei soll untersucht werden, welchen Stellenwert die Sozialpädagogik in diesem Feld derzeit hat und inwiefern diese Disziplin in dem Feld benötigt wird.Ziel der Masterarbeit ist es darüber aufzuklären, welches Potential die Sozialpädagogik in der Suchthilfe aufweist, welche Grenzen ihr gesetzt sind und welche Möglichkeiten es gibt damit sich diese Disziplin besser in der ambulanten Suchthilfe entfalten kann. Im theoretischen Teil erfolgt neben wesentlichen Begriffsklärungen zur Sozialpädagogik bzw. Sozialarbeit eine Abhandlung über die aktuelle Situation der Sozialpädagogik in Österreich. Danach wird auf das Handlungsfeld der Suchthilfe genauer eingegangen sowie einige Einrichtungen inklusive derer Angebote und vertretene Professionen dargestellt. Um zu prüfen, ob sich das in der Literatur Geschriebene auch in der Praxis widerspiegelt, wurden im Rahmen der empirischen Untersuchung zehn leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit verschiedenen Professionen aus vier ambulanten Suchthilfeeinrichtungen in Graz durchgeführt.Es bestätigt sich, dass der Stellenwert der Sozialpädagogik in der ambulanten Suchthilfe derzeit noch sehr gering ist und sich nicht viele VertreterInnen dieser Disziplin in der Suchthilfe finden. Außerdem zeigt sich, dass definitiv Bedarf an SozialpädagogInnen gesehen wird, die vor allem Aufgaben im Rahmen der lebensweltorientierten Begleitung übernehmen könnten. Damit sich die Sozialpädagogik besser in der ambulanten Suchthilfe etablieren kann, sollte neben der Schaffung eines geschützten Berufstitels, sowie der Gründung einer starken Interessensvertretung außerdem darauf geachtet werden, in Zukunft mehr Aufklärungsarbeit, sowohl gegenüber Laien als auch gegenüber im Feld tätigen Personen, zu betreiben.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with social pedagogy in outpatient addiction help centers. In the course of that, the current significance and the need for social pedagogy in addiction aid will be analyzed. The aim of this master thesis is to inform about the possibilities and the limits of social pedagogy in addiction aid and to point out possible ways to establish this field of study in addiction help centers. The theoretical part of the thesis will clarify important terms of both social pedagogy and social work and discuss the current situation in Austria. Following this, the field of action of addiction help centers will be explained and a few institutions, their offers and existing occupation groups will be outlined. In order to evaluate whether theory is consistent with practice, ten semi-structured interviews with experts of various professional fields were conducted. The experts are active in four different outpatient addiction help centers in Graz. The results do not only prove the low status of social pedagogy in outpatient addiction aid at present, but they also show that only a few professionals of this field work in help centers. However, a demand for social pedagogues does seem to exist, especially in positions in environment oriented support. In order to change the current situation and establish social pedagogy in addiction aid, protected honorary titles need to be introduced, special interest groups must be founded and awareness campaigns have to be conducted for laymen as well as professionals.