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Title
Impairment-Test nach IAS 36: 5-Jahres-Zeitvergleichsanalyse der Veröffentlichungsangaben bei ATX-Prime-Market-Unternehmen / Christoph Hofer, BSc
Additional Titles
Impairment test according to IAS 36 : disclosure analysis for ATX-Prime-Market-Companies over five years
AuthorHofer, Christoph
CensorEwert, Ralf
PublishedGraz, August 2016
DescriptionV, 88 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Österreich / Börsennotierte Aktiengesellschaft / Geschäftsbericht / Impairment-Test
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104831 Persistent Identifier (URN)
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Impairment-Test nach IAS 36: 5-Jahres-Zeitvergleichsanalyse der Veröffentlichungsangaben bei ATX-Prime-Market-Unternehmen [1.4 mb]
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Classification
Abstract (German)

Im Bereich der internationalen Rechnungslegungsstandards nimmt IAS 36, der die Durchführung von Wertminderungstests behandelt, eine wichtige Stellung ein, wirken sich außerplanmäßige Abschreibungen doch negativ auf unternehmensinterne Kennzahlen aus. Konkret finden sich im Standard neben der detaillierten Beschreibung der wesentlichen Komponenten von Wertminderungstests auch verpflichtete Angaben, die alle kapitalmarktorientierten Unternehmen, die Jahresabschlüsse nach IFRS aufstellen, zu veröffentlichen haben. Anknüpfend an die in IAS 36 erläuterten Pflichtangaben, widmet sich diese Arbeit der Analyse der Anhangangaben aller österreichischen, an der Börse notierten Unternehmen, die am ATX- bzw. Prime Market gelistet sind. Die Geschäftsjahre 2010 bis 2014 dienen als Untersuchungszeitraum. Erhoben wird unter anderem, inwieweit die einzelnen Unternehmen Angaben zur Segmentberichterstattung, zur Bestimmung des erzielbaren Betrages, der bei der Durchführung eines jeden Wertminderungstests unumgänglich ist, sowie zu Wachstumsraten und Diskontierungssätzen in ihren Geschäftsberichten treffen. Die Ergebnisse lassen, nach Auswertung von über 100 Berichten, erkennen, dass sich die Qualität der ausgewiesenen Informationen zwischen 2010 und 2014 in den meisten Bereichen verbessert hat. Diese Erkenntnisse gehen mit zahlreichen empirischen Studien aus anderen europäischen Staaten weitestgehend einher. Nicht bestätigt werden kann dagegen die Vermutung, dass die Einrichtung eines Prüfverfahrens für die Rechnungslegung von Unternehmen, dem so genannten Enforcement, für alle Geschäftsberichte, die nach dem 30. Dezember 2013 veröffentlicht werden, eine deutliche Qualitätsverbesserung der auszuweisenden Informationen für das Jahr 2014 mit sich gebracht hat. Um die Quantität und Qualität des Informationsausweises in Zukunft weiter zu steigern, sind möglicherweise noch genauere Beschreibungen der einzelnen Anhangangaben nötig, um den Grad der Subjektivität zu minimieren.

Abstract (English)

The IAS Standard 36, which contains information to execute impairment tests of assets, plays an important role in the field of international accounting since impairments could harm the operating figures of companies. In practice the standard includes detailed descriptions of relevant parts of an impairment test as well as disclosure notes which have to be considered by all capital market orientated companies that establish their annual financial accounts according to International Financial Reporting Standards. According to the disclosure requirements of IAS 36, this thesis analyzes the explanatory notes of Austrian companies which have a listing on ATX respectively on the Prime Market of the Austrian stock exchange for the years 2010 until 2014. The analysis shows how companies deal with the disclosure of crucial parts of the impairment test, e.g. it will be assessed how they cover the determination of the recoverable amount as well as the segment reporting, the growth rates and the discount rates. After evaluating more than 100 annual reports, the results show an increasing quality of disclosed information during the period of investigations. In practice, most of the firms report more detailed information required by IAS 36 in the current periods than in 2010. These outcomes go along with some empirical studies for other European countries. The influence of Enforcement, which has been implemented in Austria by the end of 2013, on the quality of the disclosed information between the years 2013 und 2014, cannot be proved. For a better disclosure rate in the future it could be helpful to work on even more detailed requirements within the IAS-standard to minimize the degree of subjectivity.

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