Titelaufnahme

Titel
Prognoseberichterstattung im internationalen Vergleich : eine kritische Untersuchung der Regelungen in Deutschland, Österreich und den USA / Philipp Baumgartl, BSc
Weitere Titel
Forecast reporting : a critical analysis of legal requirements in Germany, Austria and in the USA
Verfasser/ VerfasserinBaumgartl, Philipp
Begutachter / BegutachterinSchneider, Georg
ErschienenGraz, 2016
UmfangV, 88 Blatt : 2 Blatt Zusammenfassungen ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Unternehmen / Geschäftsbericht / Deutschland / USA
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104798 Persistent Identifier (URN)
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Prognoseberichterstattung im internationalen Vergleich [2.01 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Prospektive Informationen, welche Unternehmen im Zuge ihrer Geschäftsberichte publizieren, sind für externe RechnungslegungsadressatInnen von besonderer Bedeutung. Die gesetzlichen Anforderungen an Prognoseberichte und damit vergleichbare Berichtsbestandteile haben in den letzten Jahren teils drastische Änderungen erfahren. In Deutschland und Österreich werden die recht vage formulierten Gesetzestexte durch Empfehlungen privater Institutionen erweitert, während man in den vereinigten Staaten von Amerika eine gänzlich andere Herangehensweise verfolgt. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Merkmale der Berichterstattung über prospektive Inhalte in den Ländern Deutschland, Österreich und den USA darzustellen und zu bestimmen, in welcher Qualität Unternehmen des MDAX und des ATX diesen Anforderungen nachkommen.Zunächst wird erklärt, worum es sich beim Begriff der Prognose handelt und wie diese im Kontext der Unternehmenspublizität klassifiziert und dargestellt werden kann. Anschließend wird auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen der prospektiven Berichterstattung eingegangen. Empirische Studien und Analysen werden in den abschließenden Kapiteln behandelt. Nachdem die Ergebnisse vergangener Studien interpretiert werden, erfolgt eine quantitative sowie qualitative Analyse. Die prospektiven Berichtsbestandteile der Jahresabschlüsse werden auf Basis deskriptiver Statistik nicht nur auf Korrelationen und Zusammenhänge untersucht, sondern auch mittels Verwendung zweier Checklisten auf inhaltliche Vollständigkeit überprüft. Aus den Ergebnissen wird ersichtlich, dass österreichische Geschäftsberichte, trotz der politischen und wirtschaftlichen Nähe, sich teils gravierend von jenen der deutschen Unternehmen unterscheiden und im Vergleich dazu Defizite aufweisen.

Zusammenfassung (Englisch)

Prospective information, which is published by companies in the course of their management reports, is of special value for external addressees of company reporting. The legal requirements towards projection reports and similar elements of reports have partly undergone drastic changes in recent years. In Germany and Austria, the rather vaguely formulated wordings of laws are expanded with the help of suggestions by private institutions, while the United States of America pursue a completely different strategy. This thesis aims at explaining the characteristics of reporting on prospective contents in Germany, Austria and the United States of America and at defining the quality in which the companies listed in MDAX and ATX satisfy these requirements.First, the term prognosis and how it can be classified and portrayed in the context of company disclosure is explained. In a next step, the legal framework of prospective reporting is discussed. Follow-up chapters then deal with empirical studies and analyses. After the interpretation of past studies, a quantitative as well as a qualitative analysis follows. The prospective elements of the reports of the annual accounts are investigated regarding connections and correlations on the basis of descriptive statistics. In addition to this, they are examined in terms of the completeness of the content with the help of two checklists. What can be drawn from the results is that Austrian management reports (despite political and economic proximity) partly differ from Germans ones to an enormous extent and that they are simply faulty.