Titelaufnahme

Titel
Literarische Utopien und ihre Vorstellungen von Wirtschaft / Erika Wichro
Weitere Titel
Literary utopias and their perception of economy
Verfasser/ VerfasserinWichro, Erika
Begutachter / BegutachterinUngericht, Bernhard
Erschienen2016
Umfang71 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104780 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Literarische Utopien und ihre Vorstellungen von Wirtschaft [0.7 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Literarische Utopien der letzten vierhundert Jahre vermitteln Konzepte und Ideen von Gesellschafts- und Wirtschaftsformen, welche ihrer Zeit voraus beziehungsweise in deren Entstehungsperiode undenkbar schienen. Diese Utopien spiegeln eine Art allgemeine Unzufriedenheit gegen die in der jeweiligen Zeit vorherrschenden Zustände wider. Eben diese Werke transportierten Vorstellungen von einem guten, friedvollen Miteinander, in denen Konzepte wie Gleichheit, Gemeingut und Bedürfnisdeckung zentrale Ziele darstellten. Dabei spielt die Wirtschaft seit jeher eine zentrale Rolle, dient sie doch dazu die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Vorstellungen von Wirtschaft in acht literarischen Utopien. Die dabei gewonnenen ökonomisch relevanten Bilder werden auf Ähnlichkeiten und Unterschiede hin analysiert und reflektiert. Ganz besonders wird dabei auf Aspekte wie Wirtschaft, Gewerbe, Eigentum, Produktion und Verteilung, Arbeit und Handel eingegangen.Die Vorstellungen von Wirtschaft sind so unterschiedlich wie die AutorInnen in ihrer Wahrnehmung der gesellschaftlichen und ökonomischen Zustände zu ihrer Zeit. Wenngleich die Vorstellungen von Wirtschaft in einigen, vor allem in den zeitnahen Werken ähnlich sind, so weisen sie auch deutliche Unterschiede auf, wie zum Beispiel hinsichtlich des Eigentums. Einige der Ansätze scheinen praktisch umsetzbar, andere wurden bereits versucht und sind in der Praxis aus unterschiedlichen Gründen gescheitert. Die Frage ob/inwieweit der Mensch aus diesen Vorstellungen von Wirtschaft lernen konnte, bleibt bislang unbeantwortet.

Zusammenfassung (Englisch)

Literary utopias of the past four hundred years convey concepts and ideas of community- and economic designs, which were beyond their times of origin and imagination. These utopias reflect a general notion of dissatisfaction among the ordinary public at the times they were living in. Similarly, these literary utopias transmitted the perception/vision of a good life and peaceful togetherness with the concept of equality, common property and satisfaction of demands. In this regard, economy has always played a crucial role in satisfying human beings needs. This work deals with the perception of economy in eight literary utopias. The extracted relevant economic scenarios were analyzed regarding similarities and differences, and finally reflected. Special focus was put on aspects such as economy, industry, property, production and dissemination, labor and trade.The perception of economy varied as much as the conception of the authors with regards to the societal and economic situation in their respective time periods. Although some perceptions of economy showed similarities, particularly among those timely close to each other. However, distinct differences were identified as well for instance in the perception of property. Some of the proposed approaches seemed feasible, while others failed already during past implementation attempts due to various reasons. The question whether humankind was able to learn from these economic perceptions, however, remains yet to be answered.