Titelaufnahme

Titel
Das Nähe- und Distanzverhältnis in sozialpädagogischen Beziehungen / vorgelegt von Sandra Simon, Bakk. phil. ; Michaela Simon, BA
Weitere Titel
The relation between closeness and distance in socio-pedagogical relationships
Verfasser/ VerfasserinSimon, Sandra ; Simon, Michaela
Begutachter / BegutachterinWalter-Laager, Catherine
ErschienenGraz, 2016
Umfang196 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserinnen
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wohngemeinschaft / Sozialpädagogische Einrichtung / Kind / Jugend / Soziale Distanz / Zwischenmenschliche Beziehung / Betreuung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104767 Persistent Identifier (URN)
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Das Nähe- und Distanzverhältnis in sozialpädagogischen Beziehungen [2.16 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Thematik „Das Nähe- und Distanzverhältnis in sozialpädagogischen Beziehungen“, welche zuerst theoretisch aufgearbeitet wird, um sie anschließend empirisch zu erheben bzw. zu belegen. Das Ziel der Arbeit ist einerseits aufzuzeigen, wie Kinder bzw. Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren das Nähe- und Distanzverhältnis zu ihren BetreuerInnen in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften erleben bzw. erfahren, sowie auf Faktoren hinzuweisen, die das Nähe- und Distanzverhältnis möglicherweise beeinflussen. Da in diesen Institutionen nicht tagtäglich dieselben MitarbeiterInnen im Dienst stehen, soll andererseits auch die Bedeutung von stabilen Beziehungen mit in den Blick genommen werden. Zur Erreichung des Forschungsziels wurden 9 Kinder bzw. Jugendliche in der Steiermark und im Burgenland befragt, die mindestens 2 Jahre in einer Einrichtung fremduntergebracht sind und sich im Alter zwischen 12 und 17 Jahren befinden. Für die Durchführung der Erhebung wurde auf eine qualitative Methode, das Problemzentrierte Interview, zurückgegriffen. Unterstützend dazu wurde das Systembrett von Rimser und Polt angewandt, sodass ein verschärfter Einblick in das Beziehungssystem der Befragten möglich war. Aus unserer Erhebung geht hervor, dass es den Heranwachsenden besonders wichtig ist ein gutes Verhältnis zu ihren BetreuerInnen zu haben, weil sie letztendlich mit ihnen zusammenleben „müssen“. Jeder/Jede kann zumindest eine Vertrauensperson im Betreuungsteam vorweisen. Bei der Auswahl dieser Bezugsperson legen sie großen Wert auf die Erreichbarkeit, das Verständnis, die Verlässlichkeit und die persönlichen Eigenschaften der Professionellen. Unsere ProbandInnen können vor allem zu jenen BetreuerInnen ein gutes Verhältnis aufweisen, die sich genügend Zeit für sie nehmen und ihnen in schwierigen Lebensphasen unterstützend zur Seite stehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The following master thesis deals with “the relation between closeness and distance in socio-pedagogical relationships”. First, theoretical aspects of this issue are discussed which are then empirically investigated. The aim of this thesis is to demonstrate how teenagers between the ages of 12 and 17 experience the relation between closeness and distance to their youth care workers in socio-pedagogical communities, as well as to ascertain some factors which might influence this relation between closeness and distance. Moreover, the importance of stable relationships for the adolescents will also be taken into consideration, since the individual youth care workers are not on duty every single day. In order to achieve the objectives of this thesis, a qualitative measurement has been carried out using a problem-oriented interview. Thus, 9 adolescents from Styria and Burgenland, who are between 12 and 17 years old and have already lived more than 2 years in a socio-pedagogical community, have been interviewed. Moreover, we supported our method with the “Systembrett” of Rimser and Polt in order to gain a better insight into the system of relationships of the teenagers. Finally, our results indicate that the adolescents consider it particularly important to have a stable relationship with their youth care workers since they ultimately “have to” live with them. Each of the participants has shown to have a person of trust within the team of care takers. As regards the selection of this person of trust, availability, sympathy, reliability and personal characteristics of the care takers have been demonstrated to play an important role. Moreover, our findings suggest that the adolescents are more likely to establish a good relationship with such care takers who take enough time for them and who support them in difficult stages of life.

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