Titelaufnahme

Titel
Kardiovaskuläre Reaktionen auf psychische Belastungen nach vorangehender körperlicher Betätigung bei Mittelschülern / vorgelegt von: Wolfgang Reiter
Weitere Titel
Cardiovascular reactivity to psychological stressors after physical workout
Kardiovaskuläre Reaktivität auf psychische Belastung nach vorangehender körperlicher Betätigung
Verfasser/ VerfasserinReiter, Wolfgang Klaus
Begutachter / BegutachterinGramer, Margit
ErschienenGraz, 2016
Umfang150 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Abweichender Titel laut Eingabe des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Körperliche Aktivität / Blutdruck
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104723 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Kardiovaskuläre Reaktionen auf psychische Belastungen nach vorangehender körperlicher Betätigung bei Mittelschülern [6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich vorwiegend mit der Frage, ob schon eine einmalige körperliche Betätigung (hier: 25 Minuten Ergometertraining bei 65 % der jeweils maximalen Herzfrequenz) zu einer verminderten kardiovaskulären Reaktivität auf anschließende kognitive (Konzentrationsleistungstest von Düker & Lienert (1959), bzw. soziale Stresssituationen (Vorbereitung und Halten einer Rede) führt. Als zweite Kontrollvariable wurde der Fitnesszustand der Untersuchungsteilnehmer (trainiert vs. weniger trainiert) in das Design aufgenommen.Es bestätigte sich, dass sich die Blutdruck-Ruhewerte bei beiden Stichproben nicht voneinander unterschieden, dass aber trainierte Probanden eine wesentlich geringere Ruhe-Herzfrequenz aufwiesen. Letztendlich konnte gezeigt werden, dass eine vorangehende körperliche Betätigung zu signifikant geringeren Blutdruck- und Herzfrequenzanstiegen bei psychischen Belastungen führt, dieser Unterschied gilt aber gleichermaßen für den KLT, wie auch für die Rede. Außerdem konnte gezeigt werden, dass Personen mit einem besseren Fitnesszustand unabhängig vom vorangegangenen Ergometertraining, beim KLT geringere Anstiege des diastolischen Blutdrucks aufwiesen, als weniger fitte.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose was to examine whether a singular workout on an bicycle ergometer (in this case 25 minutes at 65% of maximal heart rate) leads to declined reactivity to a subsequent mental stressor, as the KLT of Düker & Lienert, (1959) or social stressors as preparing to a public speech or speaking in front of a recording camera. The individual level of cardiovascular fitness (good fitness vs. bad fitness) was included to the design of the research. As a main result, it could be shown, that baseline measurements of blood pressure were equivalent for both groups, but well trained persons showed lower heart rate at rest. Doing exercise prior to mental or social strain leads to lower elevations, especially in diastolic blood pressure. This effect was comparable for cognitive or social stress. Furthermore individuals with higher fitness showed lower DBP reactivity independent of exercise.