Titelaufnahme

Titel
Sex, drugs and censorship : an investigation of selected songs banned from BBC Radio in the 1960s / vorgelegt von Kristin Julia Steindl
Verfasser/ VerfasserinSteindl, Kristin Julia
Begutachter / BegutachterinKeiper, Hugo
ErschienenGraz, 2016
UmfangV, 81 Blätter : Zusammenfassungen (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104661 Persistent Identifier (URN)
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Sex, drugs and censorship [0.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Erforschung der Gründe, warum gewisse Songs der Sixties von BBC Radio zensuriert bzw. nicht ausgestrahlt wurden. Zensur gilt seit der Antike als probates Mittel, um die Menschen vor „gefährlichen“ Inhalten zu schützen. In der heutigen Zeit agieren Medien wie Fernsehen, Radio, Presse oder auch Internet aufgrund ihrer Funktion als Massenkommunikationsmittel als die wesentlichsten Zensoren. Die BBC ist eine der wichtigsten öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaften weltweit und hatte lange eine Monopolstellung in Großbritannien inne. Nur kurz erwuchs ihr in den illegalen Piratensendern von 1964-1967 potenzielle Konkurrenz. Seit ihren Anfängen galt die BBC als Verfechterin des guten Geschmacks, gemäß dem Motto Informieren, Bilden und Unterhalten, weshalb im Laufe der Zeit zahlreiche Songs aufgrund ihrer kontroversen Themen zensiert wurden oder gar deren Ausstrahlung verweigert wurde - so gerade auch Songs aus den Sixties, auf denen das besondere Augenmerk dieser Diplomarbeit liegt, da die Musik zu dieser Zeit eine besonders wichtige kulturelle Rolle spielte. Auf den ersten Blick lassen sich die Begründungen für die Verbote leicht nachvollziehen, da die Songs heikle Inhalte wie Gewalt, Drogen, Sex oder Politik behandeln. Indes behandelten auch viele andere Songs diese Themen: Es stellt sich daher die Frage, warum genau diese Songs zensuriert wurden. Um den wahren Kern ihrer ‚Gefährlichkeit herauszuarbeiten, werden vier Songs, die exemplarisch für die jeweiligen kontroversen Themen stehen, lyrisch, musikalisch und vor allem kontextuell genau untersucht. Die Ergebnisse der Analysen zeigen, dass die Songs zum einen aufgrund der Inhalte, die mit den damals vorherrschenden moralischen Ängsten zusammentrafen, und zum anderen aufgrund der Beliebtheit und des Rufs der KünstlerInnen zensuriert wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is concerned with the investigation of the reasons why certain songs in the sixties were banned from BBC radio. Since antiquity, censorship has been a useful device to protect people from ‘bad or ‘dangerous ideas. Today, the most important censors are radio, television, press and internet, due to their function as media of mass communication. The BBC is one of the most important broadcasting corporations worldwide and for a long time they held the absolute monopoly for broadcasting in the United Kingdom, only disrupted by the illegal pirate radio stations that appeared for a short while between 1964 and 1967. In its role as moral guardian, following the motto Inform, Educate and Entertain, the BBC censored and even banned numerous songs from being broadcast, due to their controversial contents. For this thesis, the relevant period is the (long) sixties since music then played a particularly important cultural part. At first glance, the reasons for banning certain songs are easily comprehensible, as they deal with precarious topics such as violence, drugs, sex and politics. However, many songs were concerned with these topics, but not all of them were banned. Therefore the question arises, why was a particular song banned? To find out, four songs, each of them representative of one precarious topic, are analysed in terms of lyrics, music and context. The results show that the songs were banned due to (1) the coincidence of the topics and the then prevailing moral anxieties and/or (2) due to the popularity and the image of the artist(s).