Titelaufnahme

Titel
Der Schluss des Markusevangeliums (16,1-8) zwischen Entrückung und Auferstehung / Eingereicht von Johannes Gsellmann
Weitere Titel
The ending of the Gospel according to Mark (16:1-8) between the concepts of resurrection and assumption
Verfasser/ VerfasserinGsellmann, Johannes
Begutachter / BegutachterinHeil, Christoph
ErschienenGraz, 2016
Umfang68 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND) Bibel <Markusevangelium, 16,1-8> / Auferstehung Jesu / Entrückung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104576 Persistent Identifier (URN)
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Der Schluss des Markusevangeliums (16,1-8) zwischen Entrückung und Auferstehung [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit verfolgt die These, dass der Schluss des Markusevangeliums (16,1-8) das Weiterleben Jesu nicht nur mithilfe des Konzepts der Auferstehung, sondern auch mit dem der Entrückung denkt. In der antiken Literatur wurden Entrückungen/Erhöhungen über herausragende Persönlichkeiten ausgesagt, die von (einem) Gott vor oder nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurden. Durchgehende Elemente der Entrückungserzählungen sind verschwundene Personen/Leichen, leere Gräber und erfolglose Suchen, was die Verbindung zum Markusevangelium herstellt. Die Grabesgeschichte entstammt vormarkinischen Kreisen, die mit der Erzählung ihren Glauben an die Erhöhung Jesu zu Gott ausdrückten. Markus übernahm sie, da er besonders am Element der Abwesenheit des Auferstandenen interessiert war. Erst durch die späteren Evangelisten wurde das leere Grab als Aussage über die Körperlichkeit der Auferstehung uminterpretiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This work follows the thesis that the end of Marks gospel (16:1-8) describes the ongoing existence of Jesus not only with the concept of resurrection, but also with the concept of assumption. In ancient literature assumption was a motive used for extraordinary persons, who were believed to be elevated to heaven by (a) God pre- or postmortem. Typical elements of this belief in assumption were missing persons/corpses, empty tombs and unsuccessful searches, which links the topic to the Gospel of Mark. The story of the empty tomb derives from pre-Markan circles, which wanted to express their belief in the elevation of Jesus to God. Mark used it, because he was especially interested in the theme of the absence of the risen Lord. However, the subsequent evangelists interpreted the empty tomb in another way, namely that of a bodily resurrection of Jesus.

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