Titelaufnahme

Titel
Die Integritätsabgeltung nach § 213a ASVG in Theorie und Praxis / vorgelegt von Julia Uran
Weitere Titel
The integrity compensation according to § 213a ASVG in theory and practice
Verfasser/ VerfasserinUran, Julia
Begutachter / BegutachterinKarl, Beatrix
ErschienenGraz, Juli 2016
UmfangIX, 86 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Integritätsabgeltung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104471 Persistent Identifier (URN)
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Die Integritätsabgeltung nach § 213a ASVG in Theorie und Praxis [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die sogenannte Integritätsabgeltung wurde im Zuge der 48. Novelle zum ASVG im Jahre 1990 in den Leistungskatalog der Unfallversicherung aufgenommen (§ 173 Z 1 lit i ASVG). Diese besondere Leistung ist nun in § 213a ASVG normiert. In dieser Arbeit wird die Zweckmäßigkeit der Integritätsabgeltung in der Theorie und der Praxis überprüft. Dabei werden sowohl die rechtspolitischen Gründen für die Einführung der Integritätsabgeltung, das Verhältnis zum zivilen Schadenersatzrecht, als auch der Tatbestand in seiner Konzeption nach dem ASVG untersucht. Ebenfalls die zur Leistung gehörigen „Richtlinien über die Leistung einer Integritätsabgeltung gem § 213a ASVG“, welche die Anspruchsvoraussetzungen konkretisieren, spielen eine große Rolle. Die einzelnen Bestimmungen werden kritisch beleuchtet und auf einige Kritikpunkte der Lehre wird eingegangen, die auch teilweise die Judikatur aufgriff. Es wird veranschaulicht, wie ein Verfahren zur Feststellung des Anspruches auf Integritätsabgeltung in der Praxis aussieht, und anhand von OGH-Entscheidungen wird gezeigt, wie die theoretischen Ausführungen und Grundsätze auf einen Praxisfall umgelegt werden können. Schlussendlich wird geklärt, ob die Integritätsabgeltung in der Gegenwart praktische Relevanz hat, oder ob man diesbezüglich von „totem Recht“ sprechen kann. Um diese Frage zu klären, wird eine Statistik über die Anzahl der Zuerkennungen und Ablehnungen der Integritätsabgeltung von der AUVA angeführt und näher erörtert. Schließlich wird in der Arbeit resümiert, ob es bezüglich dieser Regelung eventuell einen Reformbedarf gibt oder nicht.

Zusammenfassung (Englisch)

In 1990, the so called integrity compensation has been included into the catalog of services of the accident insurance as part of the 48th amendment of the ASVG (§ 173 Z 1 lit i ASVG). This special service is now regulated in § 213a ASVG. In this paper the convenience of the integrity compensation is reviewed theoretically and practically. Therefore, the reasons for the introduction, the relation to the civil tort law, as well as the statement of facts in its conception according to the ASVG are examined. Also the “Richtlinien über die Leistung einer Integritätsabgeltung gem § 213a ASVG”, which concrete the requirements of claim, play a major role. Single articles are critically discussed and several points of critique are elaborated, which are partly taken up by the judicature. It is shown, how proceedings for determination of claim are performed in practice. By exemplary verdicts of the OGH it is shown how the theoretical explanations and principles are implemented on practical cases. Finally it is clarified if the integrity compensation finds practical relevance in present, or if it can be called dead law. To reason out this question a statistic about the number of reputations and adjudgments of integrity compensation by the AUVA is shown and further discussed. In conclusion it is summed up if there is a demand for a reform concerning integrity compensation.