Titelaufnahme

Titel
Rapid Automatized Naming (RAN) und die Doppel-Defizit-Hypothese des Schriftspracherwerbs / verfasst von Christina Sadila
Weitere Titel
Rapid Automatized Naming (RAN) and the Double-Deficit Hypothesis
Verfasser/ VerfasserinSadila, Christina
Begutachter / BegutachterinLanderl, Karin
ErschienenGraz, August 2016
Umfang80 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Grundschulkind / Deutschunterricht / Schriftsprache / Benennung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104347 Persistent Identifier (URN)
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Rapid Automatized Naming (RAN) und die Doppel-Defizit-Hypothese des Schriftspracherwerbs [0.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Längsschnittstudie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen der Benennungsflüssigkeit (auch Rapid Automatized Naming, RAN) und den schriftsprachlichen Fähigkeiten. Hierzu wurden 175 Kinder vom Beginn bis zum Ende der ersten Klasse Volksschule in der konsistenten, aber asymmetrischen deutschen Orthographie beobachtet. Zudem wurde der spezifische Beitrag der Benennungsflüssigkeit und der phonologischen Bewusstheit zu Beginn der ersten Klasse zur Vorhersage der schriftsprachlichen Fähigkeiten am Ende der ersten Klasse untersucht. Gemäß der Doppel-Defizit-Hypothese des Schriftspracherwerbs (Wolf & Bowers, 1999) sollen diese beiden Vorläuferfähigkeiten mit unterschiedlichen Komponenten des Lesens und Rechtschreibens zusammenhängen. In einer Reihe von hierarchischen Regressionen wurde gezeigt, dass sowohl die Benennungsflüssigkeit als auch die phonlogische Bewusstheit spezifische Varianz der Wort- und Pseudowortleseflüssigkeit aufklären konnten, wohingegen nur die phonologische Bewusstheit spezifische Varianz der Rechtschreibfähigkeit aufklären konnte. Wenn allerdings neben den allgemeinen kognitiven Fähigkeiten auch die Lesefähigkeit zu Beginn der ersten Klasse kontrolliert wurde, stellte die Benennungsflüssigkeit keinen signifikanten Prädiktor der Lesefähigkeit am Ende der ersten Klasse dar.

Zusammenfassung (Englisch)

This longitudinal study deals with the relationship between rapid automatized naming (RAN) and literacy skills. Therefore 175 children were followed from the beginning of Grade 1 to the end of Grade 1 in the asymmetric German orthography. Furthermore, the specific contribution of rapid automatized naming and phonological awareness (tested at the beginning of Grade 1) to reading fluency and spelling at the end of Grade 1 was examined. According to the double-deficit hypothesis (Wolf & Bowers, 1999) rapid automatized naming and phonological awareness should predict different literacy skills. In a series of hierarchical regression analysis both rapid automatized naming and phonological awareness explained unique variance for word and nonword reading fluency, whereas only phonological awareness explained unique variance for spelling. However, after controlling for prior reading ability besides verbal and nonverbal IQ rapid automatized naming was not a significant predictor of reading.

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