Titelaufnahme

Titel
Herbert Brandl - Malerei im Kontext von Natur und Abstraktion / vorgelegt von Andrea Biela, BA
Weitere Titel
Herbert Brandl - painting in the context of nature and abstraction
Verfasser/ VerfasserinBiela, Andrea
Begutachter / BegutachterinLein, Edgar
ErschienenGraz, 2016
Umfang128 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
HochschulschriftUnbekannt
Anmerkung
Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Brandl, Herbert / Landschaftsmalerei / Abstrakte Malerei
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104127 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Herbert Brandl - Malerei im Kontext von Natur und Abstraktion [12.1 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Mit Herbert Brandl thematisiere ich in meiner Masterarbeit einen der wenigen bedeutenden Künstler der Gegenwart, der sich malerisch der Landschaft widmet. Er wurde 1959 in Graz geboren, lebt und arbeitet heute in Wien und ist seit 2004 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. Im Vorfeld analysiere ich die Basis für Brandls Bildauffassung: Die Geschichte der Malerei, ihre verschiedenen Ausrichtungen und ihre Neu-Positionierung im 20. und 21. Jahrhundert und den Wandel, den Natur und Landschaftsmalerei über die Jahrhunderte erfahren. Begonnen hat Brandl als Neuer Wilder, konzeptionelle Strömungen haben ihn beeinflusst, die Ölmalerei und das klassische Tafelbild bestimmen jedoch seit den frühen 1980er-Jahren sein künstlerisches Schaffen. Er bekennt sich zu kunsthistorischen Vorbildern, ist fasziniert von der Ästhetik der Berge und der Wesenheit natürlicher Vegetationen. In seiner Malerei, in der Gegenständlichkeit und Abstraktion gleichwertig funktionieren, bezieht er sich auf wahrgenommene Bilder aus der realen Natur, aus Fotografien und Zeitschriften oder musealen Sammlungen. Verarbeitet werden diese, in äußerst raschen, intensiven Malprozessen zu farblich eigenständigen, großformatigen Gemälden. In den neu geschaffenen illusorischen Bildräumen bleiben die Ursprungsbilder erkennbar Brandl erfindet keine Bilder, er formuliert bereits dagewesene in seiner malerischen Sprache aus. Zahlreiche Zitate des Künstlers, Bildbeispiele und Vergleiche illustrieren Herbert Brandls Standpunkt im Spannungsfeld (abstrakter) Landschaftsmalerei.

Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis, I thematise one of the presents few denoted artists Herbert Brandl who artistically dedicated himself to landscapes in his painting. Brandl was born in Graz in 1959 and nowadays he does not only live and work in Vienna but since 2004 he also is a professor at the Düsseldorf Art Academy. Initially, I analyse the basis of Brandls perception of imagery: the history of painting in its various facets, its new positioning in the 20th and 21st century as well as the change which landscape and nature paintings have undergone throughout the centuries. Brandl started as a Neuer Wilder, conceptual tendencies then strongly influenced him, however, his artistic work has been dominated by oil painting and classical panel painting since the early 1980s. Brandl avows himself to art-historical role models and he is fascinated by the aesthetic of mountains and the essentiality of natural vegetation. In his painting, in which concreteness and abstraction work simultaneously, Brandl concerns himself with perceived images of real nature such as photographies and magazines or museum collections. Said images are worked up to colour-distinct, large-format paintings in a very fast and intense painting process. In the newly created illusory image spaces, the originals remain recognisable Brandl does not contrive new images but re-invents already existing ones in his own artistic way. Numerous quotations of the artist himself, exemplary paintings and comparisons illustrate Herbert Brandls stance within the field of (abstract) landscape painting.

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