Titelaufnahme

Titel
Arbeits- und Sozialrechtliche Implikationen der Sachwalterschaft / von Philipp Feichtgraber
Weitere Titel
Labour law and social law-related implications of guardianship
Verfasser/ VerfasserinFeichtgraber, Philipp
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Günther
ErschienenGraz, Juli 2016
UmfangIX, 69 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Sachwalterschaft / Arbeitsrecht / Sozialrecht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104064 Persistent Identifier (URN)
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Arbeits- und Sozialrechtliche Implikationen der Sachwalterschaft [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Sachwalterschaft in Österreich soll behinderte Personen vor drohenden Nachteilen schützen. Die Sachwalterbestellung darf nur der letzte Ausweg sein und der Betroffene muss eine geistige Behinderung oder eine psychische Krankheit aufweisen. Alle Voraussetzungen sind im § 268 Abs 1 ABGB geregelt. Der Sachwalter hat sich im Rahmen seiner Tätigkeit bestmöglich um das Wohl der betroffenen Person zu kümmern. Dabei ist auch regelmäßig das Arbeits- und Sozialrecht zu beachten. In diesem Zusammenhang spielt die Einkommensverwaltung durch den Sachwalter eine wichtige Rolle. Zu prüfen ist beispielsweise, wer für eine besachwaltete Person einen Dienstvertrag abschließen kann und ob die betroffenen Personen automatisch in den Anwendungsbereich des BEinstG fallen. Des Weiteren sind die vielen verschiedenen sozialrechtlichen Ansprüche zu beachten, die möglicherweise für die betroffene Person zu beantragen sind. Dabei kann es durch verspätete Anträge auch zu einer Haftung des Sachwalters kommen. Nach einem kurzen historischen Abriss und allgemeinen Punkten der Sachwalterschaft, gehe ich in dieser Arbeit daher auf die arbeits- und sozialrechtlichen Bezüge der Einkommensverwaltung, die Vermögensverwaltung und die Haftung des Sachwalters ein.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian Guardianship should protect disabled people from possible disadvantages. The appointment of a guardian should be the last possible option. The pre-conditions for the appointment are enumerated in § 268 Abs 1 ABGB. The effected person has to be mentally disabled or mentally ill. The guardian has to take care of the welfare of the disabled person in the best way. There is always the labour law and the social law that needs to be considered. In this regard the administration of the income is very important. How is it possible for a person who is assigned a guardian to sign a contract of employment? And are these people always in the scope of application of the BEinstG? There are also a lot of social claims, which have to be considered. A delayed application for these claims can lead to a responsibility for the guardian. After a short historical part and some main points of the Austrian guardianship, I discuss the labour law and the social law parts of the administration of the income, the administration of the property and the responsibility of the guardian.