Titelaufnahme

Titel
“In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben.“ (Voltaire) : Kriterien zum berechtigten Töten aus naturrechtlicher, utilitaristischer und kantischer Sicht / Eingereicht von Viktoria Hurnaus
Weitere Titel
“In most cases the cause of a human's death is his life.“ (Voltaire) : criteria for legitimate killing from a jusnaturalistic, utilitarian and Kantian viewpoint
Verfasser/ VerfasserinHurnaus, Viktoria
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
ErschienenGraz, Juni 2016
Umfang122 Seiten : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Tötung / Ethik / Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104041 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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“In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben.“ (Voltaire) [2.28 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich zunächst mit der Fragestellung, wie die rechtliche Situation der Tötungsformen der Todesstrafe, des Suizids und des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich aussieht. Darauf aufbauend sollen Kriterien ermittelt werden, die aus der Sicht der naturrechtlichen, utilitaris-tischen und kantischen Ethik zum Töten berechtigen. Methodisch baut diese Masterarbeit auf einer umfassenden Literaturrecherche auf, wobei neben der Aktualität der Literatur vor allem auf die Relevanz hin-sichtlich der Beantwortung der Fragestellung geachtet wurde. Nach der grund-legenden Auseinandersetzung mit den ethischen Positionen wurden diese auf die ethische Beurteilung von Todesstrafe, Suizid und Schwangerschaftsab-bruch angewandt, um abschließend Kriterien zu formulieren, welche verschie-dene Tötungsformen rechtfertigen. Es kann zu dem Ergebnis gelangt werden, dass sich die Situation der behan-delten Tötungsformen in der Geschichte des Rechts stark verändert hat und die österreichische Rechtsprechung bis heute nur teilweise, aber ganz sicher keine abschließenden Antworten über die Erlaubtheit derselben geben kann. In allen betrachteten ethischen Konzeptionen (Naturrecht, Utilitarismus, Kantische Ethik) lassen sich einzelne Kriterien finden, die zum Töten legitimieren, wobei die Todesstrafe, der Suizid und der Schwangerschaftsabbruch dabei sehr un-terschiedlich bewertet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This present master thesis initially adresses Austrias legal situation of different forms of killing such as death penalty, suicide and pregnancy termination. On this basis, criteria that legitimate killing from a jusnaturalistic, Kantian and utili-tarian viewpoint should be identified. This master thesis is based on a comprehensive literature research, where apart from the currency of the literature also the relevance regarding the answer to the leading question was heeded. After the basis examination based on the ethical positions, they were applied to the ethical evaluation of the death penalty, suicide and the pregnancy termina-tion in order to phrase criteria which legitimate killing. The findings indicate that the situation of the discussed death forms has changed during history and even nowadays Austrian jurisdiction can only give partly, but surely no conclusive answers about their permissiveness. In all the described ethical positions (natural law, utilitarianism, Kantian ethic) criteria that legitimate killing can be found even though the death penalty, suicide and preg-nancy termination are being differently judged.