Titelaufnahme

Titel
Bilingualität im Wirtschaftsunterricht : Umsetzungsmöglichkeiten an der Handelsakademie in Österreich / Sandra Gütl, BSc MSc
Weitere Titel
Bilingualism in teaching economy : implementation possibilities at the commercial college in Austria
Verfasser/ VerfasserinGütl, Sandra
Begutachter / BegutachterinStock, Michaela
ErschienenGraz, Juli 2016
UmfangIII, 89 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wirtschaftslehre / Zweisprachiger Unterricht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-104017 Persistent Identifier (URN)
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Bilingualität im Wirtschaftsunterricht [12.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der Globalisierung und der steigenden Internationalisierung sowie Vernetzung sind Fremdsprachenkenntnisse für den Austausch neben anderen Kenntnissen unabdingbar. Aus beruflicher Sicht erfolgt eine Bemängelung, dass die im Rahmen der Ausbildung erworbenen Fremdsprachenkenntnisse oftmals nicht ausreichend fachbezogen sind. Bilingualer Sachfachunterricht bzw. content and language integrated learning (CLIL) kann neben dem klassischen Fremdsprachenunterricht helfen, weitere fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse aufzubauen. Die Umsetzung von CLIL-Unterricht erfolgt jedoch erst in einem geringen Ausmaß an den Schulen. Um den Einsatz von CLIL an der Handelsakademie zu fördern, soll in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden, wie bilingualer Wirtschaftsunterricht an der Handelsakademie in Österreich umgesetzt werden kann. Im ersten Teil der Arbeit werden hierfür allgemeine Grundlagen zu Bilingualität im Unterricht aufgearbeitet. Neben einer Begriffsabgrenzung und einem historischen Abriss werden die wesentlichen Prinzipien und Modelle vorgestellt. Im Anschluss wird im Speziellen auf den CLIL-Unterricht eingegangen. Dabei wird unter anderem das 4Cs-Framework präsentiert, welches die Aspekte content, communication, cognition und culture als wesentliche Aspekte bei der Gestaltung von CLIL-Unterricht identifiziert. Im dritten Kapitel wird näher auf den Wirtschaftsunterricht und insbesondere auf seinen Stellenwert im österreichischen Bildungssystem eingegangen. Nach näherer Betrachtung der Handelsakademie erfolgt eine Lehrplan- und Bildungsstandardanalyse. Darauf aufbauend wird auf Basis des Weingartener Modells die Gestaltung von CLIL-Unterricht aufgezeigt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der methodischen Gestaltung. Hierfür werden auch konkrete Beispiele präsentiert. Zum Abschluss erfolgt noch eine Diskussion der Chancen und Herausforderungen von Bilingualität im Wirtschaftsunterricht.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to globalization, increasing internationalization as well as worldwide networks, knowledge of foreign languages has become inevitable among other aspects for communication. From a professionals point of view, language skills are slightly subject-specific. The traditional language teaching has its focus on grammar and style and not on developing professionally relevant language skills. Besides the traditional language teaching, content and language integrated learning (CLIL) can help to develop subject-specific language skills. However, CLIL is introduced in just a few schools in Austria. To foster the realization of CLIL in the Austrians business colleges, the following research issue is answered in this master thesis: How can bilingual education in economics be implemented at the business colleges in Austria? In the first part of the master thesis, the general basics of bilingualism in teaching are described. Besides defining the terminology, a historical review is given. Afterwards, the most important principles and models are presented. In the next section, CLIL as a special form of bilingual teaching is illustrated. In doing so, the 4 Cs-Framework is presented amongst others. In this framework the aspects content, communication, cognition and culture are identified as crucial for creating CLIL-teaching. In the third chapter, the education in economics and its significance for the Austrians school system is highlighted. After taking a closer look at the business colleges, an analysis of the curriculum and the educational standards is done. Building on this the design of CLIL-teaching based on the Weingartener model is presented. The focus lies on the methodical design. Therefore concrete examples are given. At the end, the chances and the challenges of bilingual education in economics are discussed.