Titelaufnahme

Titel
Einheit und Variation : die Natur des Menschengeschlechts im Zeitalter der Aufklärung / vorgelegt von Thomas Durlacher, BA
Weitere Titel
Unity and variety : the nature of mankind in the Age of Enlightenment
Verfasser/ VerfasserinDurlacher, Thomas
Begutachter / BegutachterinDe Angelis, Simone
ErschienenGraz, 2016
Umfangvi, 115 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wesen des Menschen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103868 Persistent Identifier (URN)
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Einheit und Variation [7.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die zunehmende Systematisierung der Wissenschaften und die Vervielfachung der Informationen über fremde Kulturen und Gesellschaften im Zeitalter der ersten wissenschaftlichen Forschungsreisen, stellte sich die Frage im 18. Jahrhundert auf immer prägnanterer Weise, ob es eine Einheit der Gattung Mensch gibt. Die vorliegende Arbeit behandelt das anthropologische Werk eines der wichtigsten Protagonisten innerhalb dieser Debatte, Johann Friedrich Blumenbach. Sein Werk De generis humani varietate nativa beeinflusste nicht nur das Bild über die menschliche Natur, das seine Zeitgenossen hatten, sondern blieb auch bis lange in das 19. Jahrhundert hinein wirksam. Diese Arbeit untersucht weiters die Kontinuitäten und Brüche zwischen den frühen Anthropologiemodellen des 18. Jahrhunderts, die vor allem mit den Naturforschern Carl von Linné und Georges-Louis Leclerc de Buffon in Zusammenhang stehen und zwischen der Anthropologie Blumenbachs. Dabei wird deutlich, dass Blumenbach versuchte, die allgemeine Beschreibung der Natur Buffons mit der selektiven Klassifizierung Linnés zu vereinen, indem er in seinem Werk nicht nur eine Klassifikation der Unterschiede im Menschengeschlecht, sondern auch der Säugetiere im Allgemeinen vorlegte, die auf seinen veränderten Evidenzkriterien der naturgeschichtlichen Beschreibung des Menschen beruhte. Daneben werden diese Diskussionen um die Natur des Menschen in ihren philosophischen, politischen und gesellschaftlichen Kontext dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

In the 18th century the problem of the unity and diversity of mankind became more and more pressing. There are two main reasons for this process. The increasing systematization of knowledge and the growing amount of natural objects and information coming to Europe in the age of the first scientific explorations. The problem of the unity of mankind didnt only occupy philosophers like Jean-Jacques Rousseau and Immanuel Kant, but also medical doctors, anatomists and experts in natural history. The following work deals with one of the most important protagonists in this debate, Johann Friedrich Blumenbach. His work De generis humani varietate nativa didnt only influence his contemporaries, but also exerted influence long into the 19th century. Additionally, the continuities and breaks between the early anthropological models in the 18th century associated with Carl Linné and Georges-Louis Leclerc de Buffon and Johann Friedrich Blumenbach are analysed. Blumenbach tried to unite the selective classification of Linné and Buffons general description of nature. In his undertaking he classified not only human varieties, but also mammals, according to his changed criteria of evidence in natural history. This work presents this discussion about the nature of mankind in its philosophical, political and sociological context.

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