Titelaufnahme

Titel
Religionsfreiheit und Diskriminierungsschutz : Stärkung und Schwächung der Religionsfreiheit durch GlBG und "Levelling Up" / vorgelegt von Philipp Gerald Suppan
Weitere Titel
Religious freedom and the protection against discrimination : strengthening and weakening of religious freedom by the Equal Treatment Act and "levelling up"
Verfasser/ VerfasserinSuppan, Philipp Gerald
Begutachter / BegutachterinSchulev-Steindl, Eva
ErschienenGraz, Juli 2016
UmfangIX, 94 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Diskriminierungsverbot / Religionsfreiheit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103654 Persistent Identifier (URN)
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Religionsfreiheit und Diskriminierungsschutz [1.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Statistiken verschiedener Gleichbehandlungsinstitutionen weisen darauf hin, dass Diskriminierungen auf Grund der Religion einen beträchtlichen österreichischen Missstand darstellen, der einem europäischen Trend folgt. Die anhaltenden Flüchtlingsströme und deren mediale Aufbereitung werden in absehbarer Zeit wohl zu keiner diesbezüglichen Verbesserung führen. Vielmehr ist der europäische und österreichische Gesetzgeber im Sinne seiner Gewährleistungspflichten gefordert, Diskriminierungsverbote zu erlassen, die den grundrechtlichen Schutz der Religionsfreiheit und der Gleichheitssätze auf Beziehungen Privater ausweiten. Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der aktuellen Antidiskriminierungsbestimmungen des Gleichbehandlungsgesetzes (GlBG) zum Schutze vor Religionsdiskriminierungen. Da sich diese derzeit ausschließlich auf den Bereich der Arbeitswelt erstrecken, ist außerdem die Möglichkeit einer - durch den europäischen und österreichischen Gesetzgeber schon öfters erfolglos angestrebten - Erweiterung dieses Schutzes auf Bereiche außerhalb der Arbeitswelt zu erörtern (sog "Levelling Up"). Neben dem eindeutig stärkenden Zweck derartiger Maßnahmen für die Religionsfreiheit soll außerdem auf mögliche schwächende Wirkungen der Antidiskriminierungsgesetzgebung eingegangen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Statistics of diverse Equal-Treatment-Bodies indicate, that discrimination on religious grounds constitutes a serious Austrian deficit, which only represents a European trend. Considering the ongoing refugee crisis and how it is depicted by the media, an improvement does not seem very likely in the near future. Regarding the states duty to issue protective legislation it is up to the European and Austrian legislator to extend the protection of the fundamental rights of religious freedom and equal treatment to relationships under private law by passing antidiscriminatory law. It is this text's purpose to discuss the existing antidiscriminatory measures of the Austrian Equal Treatment Act concerning the protection against discrimination on religious grounds. Given the fact that these measures are limited to discriminatory actions linked to employment and occupation, the - often discussed but never realized - possibility to extend the protection of the Equal Treatment Act beyond its current scope of application has to be examined as well (so-called "levelling up"). Besides the obvious strengthening of religious freedom through the Equal Treatment Act and levelling up, one has to examine antidiscriminatory laws on their weakening effect on religious freedom too.

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