Bibliographic Metadata

Title
Messung der Mächtigkeit von Sedimentkörpern im Johnsbachtal mittels geophysikalischer Methoden / Markus Laurentschitsch, BSc
Additional Titles
Measurement of the sediment thickness in the Johnsbach valley with geophysical methods
AuthorLaurentschitsch, Markus
CensorSass, Oliver
PublishedGraz, Sommersemester 2016
DescriptionVIII, 74 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme, Karten
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Gesäuse / Sediment / Geoelektrik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103615 Persistent Identifier (URN)
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Messung der Mächtigkeit von Sedimentkörpern im Johnsbachtal mittels geophysikalischer Methoden [22.17 mb]
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Abstract (German)

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Sedimentmächtigkeit im vorderen Johnsbachtal. Das Ziel ist es, mittels geophysikalischer Methoden herauszufinden, wie hoch der Sedimentkörper auf dem ursprünglichen Talboden liegt. Dabei soll eine Angabe in Meter getätigt werden, wie dick diese Schicht ist. Zur Anwendung gekommen sind die Geoelektrik und das Georadar. Es wurden ebenfalls Testmessungen mit der Hammerschlagseismik durchgeführt, diese zeigten jedoch, dass die Eindringtiefe für die hier vorliegende Fragestellung bei weitem nicht ausreichend ist. Sprengseismik und andere stärkere seismische Impulsquellen waren aus finanziellen und rechtlichen Gründen (Naturschutzgebiet) nicht verfügbar. Die Messungen wurden an drei Standorten durchgeführt: Ein Messprofil wurde ca. 200 Meter unter dem Neuweggraben bei Straßenkilometer 0,8 gelegt, ein weiteres auf Höhe des Fehringer Kreuzgrabens bei Straßenkilometer 4,0 und ein drittes ca. 200 m oberhalb vom Langgriesgraben bei Straßenkilometer 2,8.Die Messungen der Geoelektrik zeigten, dass die Sedimentmächtigkeit im vorderen Johnsbachtal mit 40 50 Metern einzuschätzen ist. Basis für diese Aussage ist die Messung auf Höhe des Langgriesgrabens bis in eine Tiefe von ca. 70 Meter, welche Grundgestein in ca. 45 Metern Tiefe zeigte. Die beiden weiteren Messungen, unterhalb des Neuweggrabens und auf Höhe des Fehringer Kreuzgrabens reichten bis in eine Tiefe von jeweils ca. 35 Metern. Diese zeigten bis in die volle Eindringtiefe nicht den gesamten Querschnitt des Sedimentkörpers, bei der Messung unterhalb des Neuweggrabens war aber eine Annäherung an den tiefsten Punkt des Sediments zu erkennen. Dies lässt die maximale Sedimentmächtigkeit in diesem Bereich ebenfalls mit 40 50 Metern vermuten. Die Messungen mit dem Georadar am Talboden erreichten mit 50MHz-Antennen eine Eindringtiefe von maximal 40 Metern. Diese zeigten kein Grundgestein bis in die volle Eindringtiefe, was die Aussage der Geoelektrik bestätigt.

Abstract (English)

The topic of this master thesis is the thickness of the sediment in the fore Johnsbach valley. The goal is, to find the depth of the sedimentary body from the top surface to the primary valley floor. The final answer should be the distance in meter from the surface down to the bedrock. The techniques used, were electrical resistivity tomography (ERT) and ground penetrating radar (GPR). There was also an attempt to use seismology, but since the only available seismic source was a sledgehammer, the depth of penetration was way too low for this kind of application. Explosives and other powerful seismic sources were not available for financial or legal purposes (protected area). The first metering point was about 200 meters below Neuweggraben at the 0.8 km road mark, the second was at Fehringer Kreuzgraben at the 4.0 km road mark and the third one was about 200 meters above Langgriesgraben at the 2.8 km road mark.The results of the electrical resistivity tomography have shown that the thickness of the sediment in the fore Johnsbach valley can be assumed to be 40 50 meters. The base for this statement is the measuring at Langgriesgraben to a maximum depth of 70 meters, where bedrock appears in a depth of about 45 meters below the surface. The two other measurements reached a depth of about 35 meters maximum and didnt show the full profile of the sediment, but the measuring at Neuweggraben got close to the lowest point on the bedrock, what confirms the statement, that the thickness of the sediment must be in a range of 40 50 meters.The measuring with the ground penetrating radar in the valley plain with 50MHz antennas reached a maximum depth of 40 meters. The results of the radar didnt show any bedrock at all, which also confirms the results of the electrical resistivity tomography.

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