Titelaufnahme

Titel
Meditation aus der Sicht der Gerontologie : Potentiale und Grenzen der Meditation zur Steigerung der Lebensqualität für älter werdende Menschen, insbesondere Frauen ab dem Klimakterium / Elisabeth Schrattner
Weitere Titel
Meditation from the point of view of Gerontology : potentials and limitations of meditation to increase the quality of life for ageing people, particularly women from the climacteric
Verfasser/ VerfasserinSchrattner, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinSimon, Gertrud
ErschienenGraz, Mai 2016
Umfang93 Blätter
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mediation / Gerontologie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103520 Persistent Identifier (URN)
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Meditation aus der Sicht der Gerontologie [1.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Autorin beobachtet zum Thema Meditation ambivalente Haltungen im privaten und beruflichen Bereich. Eigene Meditationserfahrungen und die Möglichkeit, sich damit auf wissenschaftlicher Ebene auseinanderzusetzen, motivierten zu dieser Arbeit, um die Ergebnisse als selbständige Gerontologin weitergeben zu können. Ziel ist die Untersuchung der Potentiale und Grenzen der Meditation zur Steigerung der Lebensqualität im Rahmen der Gerontologie und bezogen auf Frauen im Klimakterium. Außer der Erklärung und Beschreibung, was Meditation ist, wird ihre Wirkung auf die Funktion und Struktur des Gehirns sowie auf die Neurobiologie durch aktuelle Studien ermittelt. Welche lebenspraktischen Konsequenzen ergeben sich durch die Meditation in Bereichen des Körpers und der Psyche sowie der sozialen Ebene? Veränderungen bei akuten und chronischen Schmerzen, Stress und bei Symptomen der Wechseljahre werden eruiert. Modifikationen in der Beziehung zu sich bzw. die Wahrnehmung von sich selbst und das eigene Verhalten sowie der Lernfähigkeit, der Depression und weitere psychische Aspekte stehen im Fokus der Betrachtung. Darauf folgen Analysen der Wirkung von Meditation auf soziale Beziehungen und des Gesellschaftseinflusses auf Frauen in den Wechseljahren. Abschließend wird eine empirisch geprüfte Meditationsübung beschrieben und erklärt. 7 Expertinnen und 2 Experten aus Österreich, Deutschland, England und Australien stellen ihr Wissen, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in Form von strukturierten Interviews zur Verfügung. Beruflich sind sie in den Bereichen der Medizin, Psychotherapie, Palliativmedizin, Hospiz, Lehramt sowie der Lebens- und Sozialberatung tätig und bieten öffentlich zugängliche Meditationskurse an. Zu den neun strukturierten Interviews wird die Literaturrecherche in Beziehung gesetzt. Ergebnisse zeigen ein vielfältiges Wirkungsspektrum bei regelmäßiger Meditationspraxis.

Zusammenfassung (Englisch)

The author has noticed that people tend to have ambivalent attitudes on the topic of meditation, both privately and professionally. Personal experiences with meditation, as well as the opportunity to deal with these on a scientific level have provided motivation to complete this study in order to pass on the findings as a self-employed gerontologist. The aim is to examine the potentials and limitations of meditation to enhance the quality of life in the context of gerontology based on climacteric women. In addition to explaining and describing what meditation is, its effect on the function and structure of the brain, as well as neurobiology is established by evaluating recent studies. Which practical effects resulted from meditation on the body, psyche and on the social level? Changes in acute and chronic pain, stress levels and symptoms of menopause are recognised. Transformations in ones relationship with the self and perception of oneself together with ones own behaviour, learning aptitude and depression and other psychological aspects are observed. This is followed by the analysis of the effect of meditation on social relationships and on the influence of society on women in menopause. Finally, an empirically proved meditation exercise is described and explained. 9 experts from Austria, Germany, England and Australia share their knowledge, personal experiences and observations in the form of structured interviews. They are professionals in the fields of medicine, psychotherapy, palliative care, hospice care, teaching and life and social counselling and offer public meditation courses. The 9 interviews in combination with relevant literature are reviewed. Results of the study demonstrate a broad range of effects of regular meditation practice.

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