Titelaufnahme

Titel
Constantly connected : the role of social media in student engagement in a study abroad context / vorgelegt von Melanie Mang
Verfasser/ VerfasserinMang, Melanie
Begutachter / BegutachterinMercer, Sarah Jane
ErschienenGraz, 2016
Umfang330 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103497 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Constantly connected [11.92 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Dass ein Auslandsaufenthalt die ultimative Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen bzw. zu verbessern, darstellt, ist unumstritten. Heutzutage haben zwar grundsätzlich alle Studierenden die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu absolvieren, aber gleichzeitig haben sich dessen Dimensionen aufgrund technischer Innovationen in den letzten Jahren stark verändert. Nie zuvor war es dermaßen einfach, bequem und kontrollierbar, sich mit anderen zu vernetzen, sein Leben öffentlich zu teilen und virtuell anwesend zu sein wo und wann immer man möchte. Ob diese Möglichkeiten einen Einfluss auf das Engagement von Auslandsstudierenden in verschiedensten Bereichen, wie innerhalb der Gastkultur, Zielsprache, Studienkollegium, akademischen Kursen etc., haben, wurde bis dato nicht zufriedenstellend untersucht. Diese Tatsache stellt die Ausgangslage für die vorliegende Diplomarbeit dar, die den perzeptiven Einfluss sozialer Medien auf das Engagement von Studierenden während eines Auslandsaufenthaltes, mit Hilfe einer Kombination aus qualitativer und quantitativer Studie, untersucht. Die verwendeten Forschungsmethoden sind ein Online-Fragebogen sowie schriftliche Narrative. Die Ergebnisse zeigen, dass ein angemessener und verantwortungsvoller Umgang mit Sozialen Medien die Erfahrungen der Studierenden im Hinblick auf kulturelle Anpassung, neue Freundschaften, informative Zwecke sowie psychologisches Wohlbefinden bereichern kann. Die bevorzugten Kommunikationstools stellten sich als sehr homogen, mit Facebook, Skype und WhatsApp in Vorreiterstellung, heraus. Als Diplomarbeit im Bereich der Fachdidaktik setzt die vorliegende Arbeit auf eine ausführliche Behandlung der pädagogischen Schlussfolgerungen dieser Studie und möchte darauf plädieren, dieses Thema im Sinne eines gegenwartsbezogenen und realistisch-authentischen Unterrichts in der Schule aufzugreifen bzw. zu „sharen“.

Zusammenfassung (Englisch)

Studying abroad is considered to be the ultimate way to learn or improve a foreign language and to immerse oneself in its culture. These days basically every student has the opportunity to study abroad, but, at the same time, advancements in technology and social media in particular have significantly changed its dimensions. Never before has it been so easy, comfortable, and controllable to connect with others, stay in contact, share ones life on screen and to be wherever desired. Whether or not this has an impact on sojourners engagement with and attachment to various aspects of their new surrounding such as the host culture, target language, peers, academic courses etc. has not been explored to a satisfying extent so far. Therefore, the aim of this diploma thesis is to investigate if and in what ways international students believe that the degree of their social media use might have had an impact on their engagement towards and during their study abroad experience. This will be explored by conducting a mixed methods research, i.e. a combination of a qualitative and quantitative study. The research tools in use included an online questionnaire as well as written narratives. Results suggest that moderate and responsible social media use mostly enhance students experience by providing comfort and help with acculturation, bonding, informational needs as well as psychological well-being. The preferred communication tools turned out very homogeneous with Facebook, Skype and WhatsApp being the most popular ones. Last but not least, the pedagogical implications of this study are addressed with great care since, as a didactic thesis, it aims to demonstrate why this topic should be of interest to both teachers and students aware of our modern study abroad and social media possibilities.