Titelaufnahme

Titel
Die steuerliche Behandlung grenzüberschreitender Einbringungen nach dem AbgÄG 2015 / vorgelegt von Boris Putrih
Weitere Titel
The taxation of cross-border contributions of businesses after the AbgÄG 2015
Verfasser/ VerfasserinPutrih, Boris
Begutachter / BegutachterinEhrke-Rabel, Kerstin Tina
ErschienenGraz, Juli 2016
UmfangVIII, 68 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103400 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Die steuerliche Behandlung grenzüberschreitender Einbringungen nach dem AbgÄG 2015 [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit 1. 1. 2016 traten die Änderungen des Abgabenänderungsgesetzes 2015 BGBl I 163/2015 in Kraft und führten zu einem Kurswechsel im Bereich der Wegzugsbesteuerung. Die größte Änderung betraf die fast gänzliche Abschaffung des bisher bestehenden Nichtfestsetzungskonzepts und die Einführung des neuen Ratenzahlungskonzepts. Doch auch andere Änderungen, wie zB die Neuregelung betreffend der absoluten Verjährungsfrist in Fällen, in denen in der Vergangenheit das zuvor geltende Nichtfestsetzungskonzept gewählt wurde, untermauerten das neue Verständnis der Entstrickungsbesteuerung. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf den damit verbundenen Änderungen im UmgrStG im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Einbringungen nach Art 3 UmgrStG. Um die Bedeutung dieser Neuregelung verständlich zu machen, wird zuerst die alte Rechtslage, wie sie bis zum 31. 12. 2015 bestanden hat, beschrieben. Anschließend werden die internationalen Aspekte, die bei dieser komplexen Thematik eine entscheidende Rolle spielen, präsentiert. Dies betrifft die Regelungen des OECD-MA, die europarechtlichen Vorgaben und vor allem die einflussreiche Rechtsprechung des EuGH, deren Entwicklung in diesem Bereich detailliert vorgestellt wird. Dann widmet sich die Arbeit dem neuen Ratenzahlungskonzept und dessen Entstehung samt Hintergründen. Auch hier liegt der Fokus auf den Spezialregelungen im UmgrStG und auf der speziellen Problematik, die grenzüberschreitende Einbringungen mit sich bringen. Als nächstes werden mögliche Auswirkungen dieser Neuregelung und verfassungsrechtliche Bedenken behandelt. Dafür werden kritische Stellungnahmen, die während der Begutachtungsgsphase des Gesetzgebungsprozesses abgegeben wurden, herangezogen. Vor allem die neue rückwirkende Regelung des § 209 Abs 5 BAO wird auf ihre verfassungsrechtliche Zulässigkeit untersucht. Abschließend zieht der Verfasser Bilanz über die Änderungen und versucht diese aus verschiedenen Sichtweisen zu bewerten.

Zusammenfassung (Englisch)

On 1 January 2016 the changes of the AbgÄG 2015 (BGBl I 163/2015) came into force and lead to a system change concerning the question of exit taxation. The biggest change occurred with the almost entire abolition of the non-imposition concept and its replacement with the new instalment-payment concept. But other changes, like the new rules concerning the absolute period of limitation for those cases, in which people chose the old non-imposition concept in the past, show the new understanding of the disclosure of hidden reserves. The main focus of this thesis lies on the field of cross-border contributions of businesses in accordance with Article 3 of the Austrian Reorganization Tax Act (UmgrStG) and the changes that came with the AbgÄG 2015 in this specific field. First of all, in order to understand the meaning of these changes, the author portrays the old legal situation, that was applicable until 31 December 2015. Subsequently the thesis presents the international aspects that play a crucial role in this complex matter. This concerns the rules of the OECD-MA, the requirements of European law and, most importantly, the influential jurisdiction of the ECJ that will be portrayed in more detail. Following this, the thesis concentrates on the new instalment-payment concept, its development and background. Here the main focus lies again on the special rules of the UmgrStG and the special problems connected with cross-border contributions of businesses. Then the thesis deals with possible effects of these changes and constitutional concerns that came up with them. For this, the thesis uses critical statements, which were made during the formation process of this law. It especially examines the constitutionality of the new rule in § 209 (5) of the Austrian Federal Fiscal Code (BAO), that has retroactive effect. Finally the author tries to draw a conclusion of the changes and tries to evaluate them from different perspectives.

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