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Title
Das Idealbild des informierten Verbrauchers: Der Ausbau der Informationspflichten des Unternehmers / eingereicht von Stefan Holy
Additional Titles
The informed consumer ideal : the extension of the entrepreneur's duty to inform
AuthorHoly, Stefan
CensorPosch, Willibald
PublishedGraz, Mai 2016
DescriptionVII, 81 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Konsumentensouveränität / Verbraucherschutz / Europäische Union <Verbraucherrechterichtlinie>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103321 Persistent Identifier (URN)
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Das Idealbild des informierten Verbrauchers: Der Ausbau der Informationspflichten des Unternehmers [1.31 mb]
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Abstract (German)

Zunächst wird das Konzept des Verbraucherleitbildes erörtert, wobei das Informationsmodell dem Sozialmodell vergleichend gegenübergestellt wird. Als Hauptmaßnahme des Verbraucherschutzes im Informationsmodell werden die Verbraucherbildung und Informationspflichten des Unternehmers gegenüber dem Konsumenten näher erläutert. Dabei werden auch die Grenzen des Verbraucherschutzes durch Information gezeigt.Sodann wird die Entwicklung des Verbraucherschutzes in der EU untersucht. Dabei werden die Grundlagen des Verbraucherschutzes im Primärrecht dargestellt sowie die Entwicklung dieser Rechtsmaterie seit den ersten verbraucherpolitischen Programmen der Kommission der EG aus den Jahren 1975 und 1981. Auch sekundärrechtliche Entwicklungslinien werden aufgezeigt. Anhand der Rechtsprechung des EuGH bezugnehmend insbesondere auf die Entscheidungen Mars und Gut Springenheide wird die Entwicklung des geltenden Verbraucherleitbildes, also des Bilds des verständigen, durchschnittlich informierten Durchschnittsverbrauchers, dargestellt. Dem wird die frühere Rechtsprechung des OGH und BGH, mit ihrem Leitbild des flüchtigen Verbrauchers, gegenüber gestellt. Behandelt wird auch die Beeinflussung der österreichischen und deutschen Rechtsprechung durch das Gemeinschaftsrecht und die Judikatur des EuGH. Dies erfolgt insbesondere anhand der sogenannten Lego-Klemmbausteine Entscheidung, in der der OGH dem BGH und dem EuGH gefolgt ist und sich vom Leitbild des flüchtigen Verbrauchers verabschiedet hat.In einem letzten Teil wird die Verbraucherrechterichtlinie erläutert. Dabei werden sowohl die allgemeinen Informationspflichten, die für alle Verbrauchergeschäfte gelten, als auch die besonderen Informations- und Formvorschriften für Außergeschäftsraumverträge und Fernabsatzverträge behandelt. Zuletzt werden die Informationspflichten der Richtlinie einer kritischen Würdigung unterzogen.

Abstract (English)

In the first part of the thesis the concept of the “consumer model” is described. The information model and the social model of consumer protection are presented and compared. The main tool of consumer protection in the information model are the entrepreneurs duties to supply information to the consumer. The possibilities and limits of these duties to inform are also shown. The second part focuses on consumer protection in the EU. The basis for this in the primary law of the union is presented as well as the development that consumer protection has made since the first programs on consumer protection and information policy in 1975 and 1981.The third part deals with the informed consumer ideal. The ideal is presented on the basis of rulings of the European Court of Justice, especially the rulings in Mars and Gut Springenheide.In a fourth part, the traditional rulings of the Austrian Supreme Court and the German Federal Court of Justice are portrayed. Their ideal of the uninformed consumer who is in need of protection is explained. It is shown, how the judicature of the ECJ influenced the Austrian Supreme Court. This is portrayed on the basis of the Supreme Courts ruling in Lego-Klemmbausteine.The final part deals with the EUs Consumer Rights Directive and the duties to supply information that it entails. The thesis tackles the duties to inform that apply to all consumer sales contracts as well as those that only apply to distance contracts or off-premises contracts. These duties to supply information shall undergo a critical examination.

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