Titelaufnahme

Titel
Begegnungen im Warteraum
Weitere Titel
meeting point and waiting room
Verfasser/ VerfasserinOechs, Caroline ; Krobath, Lisa Maria ; Friedrich, Michael ; Baldele, Alexander ; Klinkan, Adrian
Begutachter / BegutachterinKarner, Stefan ; Koller, Maria Magdalena
ErschienenGraz, 2016
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103275 Persistent Identifier (URN)
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Begegnungen im Warteraum [21.41 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Herbst 2015 erreichte die Situation rund um die gesammelten Zuwanderungsstrome aus Syrien und dem gesamten Nahen Osten, Afghanistan sowie Afrika nach Europa ihren bisherigen dramaturgischen Hohepunkt. In einem filmischen Werk (‚Buzka-Ski - the different Riders of OsiStan‘) und funf schriftlichen Arbeiten werden verschiedene Aspekte dieser sogenannten ‚Fluchtlingskrise‘ behandelt und wissenschaftlich beleuchtet. Zuerst wird vor der eigenen Haustur gekehrt: Die wiederkehrende Geschichte von Osterreich als Einwanderungsland, das eigentlich keines sein will, wird gezwungen, sich in diese Rolle zu fugen und verweist seither immer wieder voller Stolz auf seine gelebte Mitmenschlichkeit. Parallelen zur Ungarnkrise 1956 und rechtlicher Unterbau werden erklart. Danach wird sich auf die Suche nach Fluchtgrunden gemacht. Hauptsachlich in Syrien, dessen politische Situation durchaus nicht auf dem Weg in eine bessere Zukunft ist, weshalb sich aus diesem Land ein stetiger Strom von Emigrant/innen in die Welt ergießt. Einem Trichter ahnlich funktioniert in diesem Strom die Westbalkanroute - ehemals ein Schmuggler/innenpfad, jetzt gemeinsam mit dem Weg aus Nordafrika uber Lampedusa zu trauriger Beruhmtheit gelangt. Offizielle Begriffe wie Dublin I-III oder Push- und Pullfaktoren werden zu Gesprachen mit Betroffenen (Gefluchteten und Berichterstatter/innen) in Beziehung gesetzt. Welche Auswirkungen hat nun dieses - man mochte fast sagen explosive - Gemisch aus nationalen und internationalen Schwierigkeiten fur ein Land wie Osterreich? Segregation und eventuell entstehende Parallelgesellschaften bergen sowohl Gefahren als auch Chancen. Das zu veranschaulichen, ist Aufgabe der Medien, die sich letztlich entscheiden mussen, ob sie informieren oder manipulieren wollen. Nicht nicht gestalten konnen und divergierende Perspektiven sind Grundprobleme dokumentarischen, journalistischen und wissenschaftlichen Schaffens, die Rezipient/innen immer mitbedenken mussen.

Zusammenfassung (Englisch)

In autumn 2015 the situation around the summarized migratory flows from Syria and throughout the Middle East, Afghanistan and Africa to Europe reached its temporarily dramatic climax. One cinematic work (,Buzka-ski - the different Riders of ÖsiStan') and five written papers illuminate different aspects of this so-called ‚refugee crisis‘. Looking at our own shortcomings, we have to admit, that Austrias history of immigration is a recurrent one. The country, not volunteering to acquiesce in this role had to be forced, but is happy ever since, to point out its active humanity. Parallels to the Hungarian crisis in 1956 and legal base will be explained. After that there will be a search for reasons for fleeing. Especially the political situation in Syria is not exactly on the way to a better future, which is the reason for its steady stream of emigrants into the world around. Similar to a funnel in this entire stream works the West Balkan route - formerly a smugglers path, it now became as notorious as the way from North Africa via Lampedusa. Official terms like Dublin I-III or push- and pull-factors are compared to personal interviews with concerned (fugitives and reporters). What effect could this one might almost say explosive mixture of national and international issues have for a country like Austria? Segregation and possibly developing parallel societies provide both, risks and opportunities. The task of the media is, to illustrate exactly this. They have to decide, whether they want to inform or manipulate. The impossibility to perform a complete lack of composition and divergent perspectives are fundamental problems in documentation, science and journalism. Recipients must always consider this.