Titelaufnahme

Titel
A simulation of reality? : Karl May's depiction of native Americans in the "Wild West" / vorgelegt von Julia Häusler
Verfasser/ VerfasserinHäusler, Julia
Begutachter / BegutachterinBrandt, Stefan
ErschienenGraz, 2016
Umfang97 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterMay, Karl <Winnetou>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103187 Persistent Identifier (URN)
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A simulation of reality? [39.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit seinen Winnetou Büchern machte sich Karl May, einer der bedeutendsten deutschen Autoren, unsterblich. Er erweckte den ‘Wilden Westen sprichwörtlich zum Leben, ohne jemals dort gewesen zu sein. Seine Erzählungen wirken authentisch für den Leser, jedoch sind sie nichts mehr als eine Simulation der Wirklichkeit. May wollte seine Leser von der Echtheit seines ‘Wilden Westens überzeugen, was ihm auch wirklich gelang. Ziel dieser Arbeit war es, zu zeigen, wie Karl May simulierte und wie er es schaffte, seine Texte so authentisch erscheinen zu lassen. Die Textanalyse von Mays Erzählungen zeigte, dass er eine Vielzahl von verschiedenen Techniken einsetzte, um seine Glaubwürdigkeit zu bewahren. Zu seinen Techniken zählt nicht nur seine Erzählweise, sondern auch sein Privatleben, in welchem er vollkommen in die von ihm geschaffene Welt der Fiktion eintauchte. Die Grenzen zwischen Simulation und Wirklichkeit in seinen Werken sind verschwommen und die Simulation hat die Wirklichkeit sogar vielfach ersetzt. Deshalb kann behauptet werden, dass Mays ‘Wilder Westen eine Simulation der Wirklichkeit darstellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Karl May, one of the most famous German writers, immortalized himself with his Winnetou series. He literally managed to bring the ‘Wild West alive without ever having been there. His narrations seem authentic to the reader, yet they are nothing more than a simulation of reality. May wanted to convince his readers that the ‘Wild West was real, which he also managed to do. The aim of this diploma thesis is to show how Karl May simulated and how he created authenticity. In light of these fact, Mays Winnetou narrations were scrutinized. The analysis of the texts showed that May used a variety of different techniques to maintain his credibility. His techniques not only include his narrative style, but also his personal life, in which he fully immersed into the world of fiction he had created. In his works, the boundaries between simulation and reality became blurred, and the simulation even substituted the reality. It can, therefore, be said that Mays ‘Wild West is a simulacrum.