Titelaufnahme

Titel
Relationships between tertiary-level EFL students' attributions, mindsets and goal orientations / vorgelegt von Stefan Wladasch
Verfasser/ VerfasserinWladasch, Stefan Andreas
Begutachter / BegutachterinMercer, Sarah Jane
ErschienenGraz, 2016
Umfang98 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103123 Persistent Identifier (URN)
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Relationships between tertiary-level EFL students' attributions, mindsets and goal orientations [3.5 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Als LernerIn einer Fremdsprache hat man viele subjektive Überzeugungen, welche den Fremdsprachenlernprozess signifikant beeinflussen. Um den Einfluss dieser Überzeugungen auf den Fremdsprachenerwerb besser zu verstehen, muss eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigt werden. Zuallererst gilt es, die vorherrschenden Denk- und Verhaltensmuster einer Person, insbesondere in Bezug auf den Fremdsprachenerwerb, sichtbar zu machen. Die amerikanische Psychologieprofessorin Carol Dweck hat in zahlreichen Studien bewiesen, dass für die Entwicklung und den Erfolg eines Menschen nicht das Talent, sondern das eigene Selbstbild verantwortlich ist. Sie unterscheidet zwischen zwei Grundhaltungen. Personen mit einem statischen Selbstbild sehen Talent und Intelligenz als den Schlüssel zum Erfolg, vermeiden Herausforderungen und interpretieren Anstrengung und Wissensdurst als etwas für Nichtskönner. Menschen mit einem dynamischen Selbstbild sehen ihre Fähigkeiten als etwas, das ständig entwickelt und optimiert werden kann und verstehen, dass vermeintliche Rückschläge oder Niederlagen ein Teil jedes Lernprozesses sind. Carol Dweck sieht diese Glaubenssätze nicht als vorherbestimmt, sondern als hinterfrag- und veränderbar für jeden Menschen. Weiters erforscht diese Diplomarbeit, welche Gründe StudienanfängerInnen für ihre Erfolge und Misserfolge im Fremdsprachenerwerb verantwortlich machen. Diese vermeintlichen Gründe müssen nicht der Wahrheit entsprechen, sie geben jedoch darüber Auskunft, wie sich die Person selbst als FremdsprachenlernerIn wahrnimmt. Als weiterer Aspekt wurde die Leistungsmotivation der StudentInnen mit einbezogen. Anhand Carol Dwecks Differenzierung zwischen leistungszielorientierten und lernzielorientierten Personen ließen sich Rückschlüsse über die Motivation der StudentInnen ziehen. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Zusammenhänge aller zuvor genannten Komponenten zu erforschen und diese anhand einer Umfrage unter 100 StudentInnen empirisch zu belegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Students learning English as a foreign language hold various beliefs about language acquisition that can strongly influence the way they approach learning. To gain a better understanding of these beliefs and their impact on learning behaviors, this thesis investigates any possible correlations between tertiary-level EFL students attributions, mindsets and goal orientations. Researchers in the past have viewed mindsets, attributions and goal orientations as a range of psychological variables in isolation. This thesis, however, strengthens the value of a framework that seeks to illustrate how these psychological variables are connected. To gather data, this thesis used a quantitative research approach (survey). One hundred students studying English at the university level answered closed-item questions concerning mindsets and attributions. Personal information, such as gender and grades, was considered to uncover any possible patterns played by these variables in mediating the correlations. The results of the data analysis suggest that there are major discrepancies in the perception of successes and failures between students with a growth mindset and students with a fixed one. On average, growth-minded students tend to assume more responsibility for their performance and are more prone to experience positive emotions. Thus, they are more likely to develop positive behavior such as persistence, engagement and motivation (Weiner, 1992). Although this study found that all participants have a similar type of mindset regardless of their grades, it was able to establish correlations between students grades and their attributions. Moreover, the data indicates that there are no discrepancies between male and female EFL students attributions and mindsets. The study concludes with a discussion of the findings gathered through the questionnaires, a reflection on the pedagogical implications and suggestions of questions for further research.