Titelaufnahme

Titel
It is about how you vote, not who you vote for : analysis of different voting procedures in the context of the 2015 ÖH election / Katharina Maria Skalnik, B.A. (Econ.)
Verfasser/ VerfasserinSkalnik, Katharina Maria
Begutachter / BegutachterinKlamler, Christian
ErschienenGraz, June 2016
Umfangvii, 60 Blätter : Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wahlsystem
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103117 Persistent Identifier (URN)
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It is about how you vote, not who you vote for [0.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit diversen Wahlsystemen und ihren Eigenschaften. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden ob es ein oder mehrere Wahlsysteme gibt, die für politische Wahlen besonders geeignet sind.Dazu werden im ersten Teil der Arbeit verschiedene Wahlsysteme erklärt und wichtige Eigenschaften von Wahlsystemen erläutert. Zu den untersuchten Wahlsystemen zählen gereihte und nicht gereihte Verfahren, wie zum Beispiel die Mehrheitswahl, die Condorcet Methode und die Borda Regel, sowie Verfahren, die die Vergabe von Punkten erfordern, wie beispielsweise Range Voting. Neben den üblichen Eigenschaften, wie Monotonie, Irrelevanz unabhängiger Alternativen und Anonymität, werden auch die damit verbundenen Theoreme von Arrow, sowie Gibbard und Satterthwaite betrachtet.Im zweiten Teil der Arbeit werden die verschiedenen Wahlsysteme auf die ÖH Wahl angewandt. Die Basis dazu bildet eine Umfrage unter Studierenden der Universität Graz zur ÖH Wahl 2015 und die darin geäußerten Präferenzen. Um die zentrale Frage der Arbeit zu beantworten, werden die Ergebnisse der Simulation analysiert, wobei der Fokus auf den Unterschieden zwischen den einzelnen Wahlsystemen liegt. Weiters wird die Möglichkeit zyklischer Ergebnisse bei Anwendung der Condorcet Methode genauer betrachtet.Alles in allem liefern alle Verfahren sehr ähnliche Ergebnisse. Die Platzierung einer Liste ändert sich zwar in einigen Fällen, jedoch bleiben die grundlegenden Tendenzen dieselben. Insgesamt lässt sich sagen, dass es kein optimales Wahlsystem gibt. Im Fall der ÖH Wahl besteht kein akuter Grund für eine Wahlrechtsreform. Falls das Wahlsystem dennoch geändert werden würde, würde sich die Wahl durch Zustimmung besonders anbieten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis analyses various voting procedures and their properties. The aim of the thesis is to determine if there exist one or more voting procedures that are optimal for political elections.In the first part of the thesis, voting procedures are presented in general and their most important properties are explained. The voting procedures presented include ranked and non-ranked procedures, such as the plurality method, the Condorcet method and the Borda count, as well as procedures that require the allocation of points (e.g. range voting, cumulative voting). Then, the most general properties, such as monotonicity, irrelevance of independent alternatives and anonymity, as well as the theorems which are related to those properties, namely Arrows Theorem and the Gibbard-Satterthwaite Theorem, are presented.In the second part of the thesis, different voting procedures are applied. This analysis is based on a survey among the students of the University of Graz on the 2015 ÖH election and the preferences voiced by the surveys participants. In an attempt to answer the central question of this thesis, the results of the simulation are then analysed. The focus of the analysis lies on the differences between the various voting procedures. Moreover, there is a deep-dive on the possibility of majority cycles.Overall, the results achieved by the various procedures are all very similar. Some lists move a rank up or down, but the main trends remain the same. In general, there is no such thing as an optimal voting procedure. In the case of the ÖH election there is no immediate need to change the voting procedure. If ever such a change were to be made, approval voting might be worth considering.