Titelaufnahme

Titel
“Itʼs Handled!” : empowerment and feminism in Shonda Rhimesʼ TV show Scandal / vorgelegt von Claudia Loidolt
Verfasser/ VerfasserinLoidolt, Claudia
Begutachter / BegutachterinBrandt, Stefan
ErschienenGraz, 2016
Umfang97 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND) Scandal <Fernsehsendung> / Frau / Stereotyp
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103028 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
“Itʼs Handled!” [8.95 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Basierend auf der Annahme, dass TV Serien das Potential haben gesellschaftliche Werte und Ideologien zu repräsentieren wie auch aufzubrechen, wurde die TV Serie Scandal auf ihr Vermögen der Umdeutung der in den Medien verbreiteten Frauenrolle analysiert. Da das Fernsehen als Medium und Hilfsmittel der Sozialisierung die Art wie wir andere und uns selbst betrachten beeinflusst, wirken sich TV Serien auf die Entwicklung von Gender Stereotypen aus. Dementsprechend beschäftigt sich diese Diplomarbeit mit Feminismus und der Stärkung der Frauen in einer der derzeit beliebtesten amerikanischen TV Serien, nämlich Shonda Rhimes Serie Scandal. Folglich wurde die Serie in Bezug auf inhaltliche Aspekte der expliziten wie auch impliziten Darstellung von Geschlechterungleichheit untersucht. Die Analyse hat gezeigt, dass indem entscheidende politische Positionen in und um das Weiße Haus an Frauen vergeben werden es Scandal schafft, Frauen eine Stimme innerhalb der patriarchischen Gesellschaft zu geben. Scandal bietet den Zusehern somit eine Kritik an bestehenden weiblichen Stereotypen an, indem sie sie nachstellt, kritisiert und korrigiert. Die Analyse hat gezeigt, dass die TV Serie ein Forum für Diskussionen über Probleme der Geschlechtergleichstellung eröffnet, indem sie Frauen mit einer unterstützenden Umwelt versorgt, in der Individuen aktiv für die Rechte von Frauen eintreten. Besonders die TV Heldin Olivia Pope ist die Verkörperung von Feminismus, was durch ihre wiederholte Inszenierung in Situationen, in denen sie Frauenrechte unterstützt und verfechtet, bekräftigt wird. Basierend auf dem postfeministischen Gedankengut bezüglich der Erfahrungsvielfalt in der Stärkung der Frauen hat diese Diplomarbeit dennoch gezeigt, dass eine machtvolle Position wie auch die Präsenz von ermächtigten Frauen, die sich für Frauenrechte einsetzten, beides Faktoren darstellen, die die Stärkung der Frauen erleichtern.

Zusammenfassung (Englisch)

Based on the assumption that television shows have the potential of not only representing but also refracturing societal values and ideologies, the television show Scandal has been examined concerning its capacity of reframing the traditional female media depiction and perception. Since television as a medium and tool of socialization substantially influences the way we perceive others and ourselves, television shows consequently possess an authority with regard to shaping our development of gender stereotypes. This thesis is therefore concerned with feminism and female empowerment in one of the U.S.'s most prominent television shows right now, namely Shonda Rhimes television show Scandal. Thus, a content specific analysis has been conducted focusing on scenes that not only explicitly but also implicitly discuss gender inequality in U.S. society. The analysis has shown that by attributing crucial political positions inside and outside the U.S. White House to women, Scandal succeeds in giving women a voice inside a patriarchal society. Scandal thereby manages to recreate a social structure which deems females qualified to hold high-ranking and prestigious positions. By that the television series offers a critique to existing female stereotypes. Furthermore, by placing women in a supportive environment distinguished by personalities advocating for womens rights, the television show gives rise to a forum concerned with issues of gender inequality. Especially TV heroine Olivia Pope serves as an epitome of feminism, as she is repeatedly staged in situations in which she openly supports and defends womens rights. Based on the premise of postfeminist idea that each womans experience regarding their empowerment is different, the results of this thesis have nevertheless shown that, overall, a powerful profession and the presence of empowered women advocating for womens rights are both contributing factors in facilitating female empowerment.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 101 mal heruntergeladen.