Titelaufnahme

Titel
Mediale Berichterstattung über die Migrationsbewegung nach Österreich 2015 : zwischen „Willkommenskultur” und „das Boot ist voll” / vorgelegt von Karoline Eibl
Weitere Titel
Medial coverage of migration movements to Austria in 2015 : between a welcoming culture and the fear of taking on too many migrants
Verfasser/ VerfasserinEibl, Karoline
Begutachter / BegutachterinLamprecht, Gerald
ErschienenGraz, 2016
Umfangv, 152 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-103008 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Mediale Berichterstattung über die Migrationsbewegung nach Österreich 2015 [2.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zwischen „Willkommenskultur“ und „das Boot ist voll“ - In dieser Diplomarbeit werden die in der medialen Berichterstattung geführten Diskurse über die Migrationsbewegung bzw. „Flüchtlingswelle“ nach Österreich im Jahr 2015 analysiert. Als Untersuchungsgegenstände dienen die Printversion der „Kleinen Zeitung“ und Onlineauftritte sechs weiterer österreichischer Tageszeitungen. Eine bedeutende Stellung in der durchgeführten Diskursanalyse nehmen Onlinekommentare und Leserbriefe ein, da sie die Meinungen und Einstellungen der LeserInnen gegenüber der Flüchtlingsthematik und gegenüber den Flüchtlingen, am besten widerspiegeln. In dieser Hinsicht wird der Fokus auf die Darstellung und die damit verbundene Wortwahl sowie auf Diskriminierungen der Flüchtlingsgruppe gelegt. Hier können unterschiedliche Strategien der Abgrenzung identifiziert werden, die von Verallgemeinerung, über Differenzierung in Wir-Gruppen und Fremd-Gruppen oder Verweigerung der Sympathien, ein breites Spektrum darstellen. Diese Konstrukte sind bereits aus der Vorurteilsforschung bekannt und treten auch in der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Antisemitismus, des Rassismus, der Xenophobie und Islamophobie auf, welche die theoretische Basis dieser Arbeit darstellen. Als weitere Aspekte werden grundlegende sozioökonomische Kennzahlen Österreichs diskutiert, um die wirtschaftlichen Bedingungen und den rechtlichen Rahmen bezüglich Migration feststellen zu können. Im Besonderen wird jedoch auf die politische Situation in Syrien als auslösender Faktor für die Flüchtlingsbewegung Bezug genommen.

Zusammenfassung (Englisch)

Between a welcoming culture and the fear of taking on too many migrants - In this diploma thesis, the discourse in the media coverage regarding the migration movement to Austria 2015, is analysed. For this purpose, the printed version of the Austrian daily newspaper “Kleine Zeitung” and the online platforms of six other Austrian newspapers serve as subjects of research. The online comments and letters to the editors play an important role in this discourse analysis, because they reflect opinions and attitudes readers have towards refugee issues and the refugees themselves. However, the main focus of this thesis is to portray media coverage in daily newspapers and online comments concerning this migration movement, whereas the presentation and wording are emphasized. Various strategies for labelling discrimination can be identified, such as generalization, differentiating between in-groups and foreign others and denying sympathy in comments posted on the internet. These strategies are known to research focusing on anti-Semitic, racist, xenophobic and Islamophobic stereotypes and form the basis of this thesis. In addition, socio-economic numbers are investigated and interpreted, to identify Austrias ability of taking on migrants. Furthermore, the factors of Syrian migration movement to Austria are explored.