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Title
Die Relevanz von Freilandunterricht zum Thema “Essbare Wildpflanzen“ / vorgelegt von Philipp Gebhardt
Additional Titles
The relevance of outdoor lessons on the topic of edible wild plants
AuthorGebhardt, Philipp
CensorMonschein, Stephan
PublishedGraz, 2016
Description110 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen. Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Biologieunterricht / Wildpflanzen / Freiland
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-102991 Persistent Identifier (URN)
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Die Relevanz von Freilandunterricht zum Thema “Essbare Wildpflanzen“ [7.07 mb]
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Abstract (German)

Diese Arbeit beschäftigt sich zunächst mit den theoretischen Grundlagen in Bezug auf Freilandunterricht und geht der Frage nach, inwiefern Freilandunterricht für Lernprozesse relevant ist. Insbesondere im Unterrichtsfach Biologie und Umweltkunde sollte das Aufsuchen von Lernorten in der Natur gängige Praxis sein. Die originale Begegnung mit Pflanzen und Tieren führt zu multisensorischen Eindrücken und Erfahrungen, die durch herkömmlichen Unterricht in der Klasse nicht zustande kommen würden. Die mit Freilandunterricht verbundenen Primärerfahrungen führen zu einer Intensivierung von Lernprozessen und einer besseren Beziehung der SchülerInnen zur Natur, welche Voraussetzung für umweltbewusste Einstellungen ist. Gerade in Zeiten von Smartphone und Co. sind diese Naturerfahrungen für Kinder und Jugendliche aus neurobiologischer Sicht besonders wertvoll. Neben kognitiven und emotionalen Aspekten des Lernens werden auch sozial-kommunikative und instrumentelle Kompetenzen durch Lernformen in freier Natur gefördert. Somit geht durch handlungsorientierte, eigenverantwortliche und soziale Lernformen das Lernen im Freiland über die reine Wissensvermittlung hinaus. Positiv erlebte Naturerfahrung als wesentliches Element von Freilandunterricht stellt sowohl den Ausgangspunkt für die Erlangung fachlicher Kenntnisse sowie in weiterer Folge für die Entwicklung umweltbezogener Handlungskompetenzen dar.Um die Frage zu klären, inwiefern die Notwendigkeit nach mehr Freilandunterricht besteht, wurde im Rahmen der Arbeit eine Fragebogenstudie an zwei Grazer Schulen durchgeführt. Die Bereitschaft, sich mit essbaren Wildpflanzen praktisch auseinanderzusetzen, ist bei einer großen Mehrheit der Befragten gegeben. Bei etwa einem Drittel der befragten SchülerInnen ist die Naturbeziehung eher schwach ausgeprägt. ^Als anschauliches Beispiel für zeitgemäßen und ganzheitlichen Biologieunterricht wird in der Arbeit eine Reihe ausgewählter essbarer Wildpflanzen präsentiert.

Abstract (English)

This thesis covers the theoretical principles of outdoor teaching and discusses the question to which extent outdoor lessons have an impact on the learning process. Particularly when it comes to biology as a subject in school, outdoor lessons should be common practice. The direct encounter with plants or animals contains multi-sensory impressions and experiences which could not be achieved in conventional lessons. The resulting primary experiences of outdoor lessons lead to an intensification of learning processes and to a better relation between students and nature which is required for an eco-sensitive attitude. From a neurobiological point of view, particularly in times of smartphones and co., these experiences are highly valuable for children and teenagers. Besides cognitive and emotional aspects of learning, outdoor lessons also enhance social-communicative and instrumental competences. Therefore, since action-oriented, autonomous and social forms of learning are part of outdoor lessons, it comprises more than just the communication of knowledge. Interactions between the student and nature which are positively experienced by the student a vital element of outdoor lessons is the basis for acquiring subject-specific knowledge as well as for developing environmental-related action competence. In order to outline to which extent it is necessary to introduce more outdoor lessons, a survey was carried out within the framework of this thesis. The survey consisted of questionnaires which students of two schools in Graz were given and had to fill in in class. The big majority of them said they were prepared for practically dealing with wild plants. One third of the students reported a weak relationship to nature. As an example for contemporary and proper biology lessons, this thesis provides several wild plants.

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