Titelaufnahme

Titel
Kollaborative Lernszenarien mit Unterstützung digitaler mobiler Geräte im Geographie und Wirtschaftskundeunterricht in allgemeinbildenden Schulen / vorgelegt von Mag. Johannes Dorfinger
Weitere Titel
Collaborative methods with the help of digital and mobile devices in the school subject geography and economics
Verfasser/ VerfasserinDorfinger, Johannes
Begutachter / BegutachterinLieb, Gerhard ; Rauch, Franz
ErschienenGraz, 2016
Umfang270 Seiten : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Dissertation, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher und in englischer Sprache
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Geografieunterricht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-102776 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Kollaborative Lernszenarien mit Unterstützung digitaler mobiler Geräte im Geographie und Wirtschaftskundeunterricht in allgemeinbildenden Schulen [9.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kollaborative Arbeitsweisen sind im schulischen Umfeld zwar weniger etabliert als kooperative Arbeitsweisen, gelten aber, als Element schülerzentrierter Unterrichtsformen, trotzdem als probate Mittel, um Schülerinnen und Schüler zum aktiven Lernen anzuhalten. In wie weit diese Arbeitsformen durch digitale, tragbare Geräte unterstützt bzw. behindert werden, war Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Dazu wurden in einem qualitativ orientierten Fallstudienforschungsdesign sechs Schulklassen in mehreren Projektdurchläufen auf die Fähigkeit hin untersucht, kollaborative Arbeitsweisen in Unterrichtsszenarien mit Unterstützung digitaler, tragbarer Geräte umzusetzen. Dabei hat sich gezeigt, dass besonders jene Klassen mit ausgeprägten technischen und kollaborativen Vorerfahrungen von der kollaborativen Arbeitsweise mit digitaler Unterstützung profitieren. Diese Vorerfahrungen wirken sich besonders auf den Kompetenzerwerb, die tatsächliche Kollaborationsfähigkeit und die Lernfreude aus. Die Rolle der Lehrpersonen und die Unterrichtsgestaltung müssen sich dabei allerdings deutlich verändern. Folgeuntersuchungen zur Klärung der Frage, in wie weit die neuen Curricula der „PädagogInnenbildung_Neu“ den gewonnenen Erkenntnissen gerecht werden, werden abschließend empfohlen.

Zusammenfassung (Englisch)

Collaborative Methods in the educational context are less established then cooperative methods. However, learner-centred teaching methods are appropriate means to foster students active participation in their educational process. The present dissertation investigates to what extend digital means foster or hinder learning with digital and mobile devices. A qualitative oriented case-study-research took place in six school classes. Several educational sequences in class were investigated to show in what way learners can perform better with digital and mobile devices in collaborative educational classroom settings. This paper could prove that those classes who have enough technical and collaborative pre-experiences were those who profited most by collaborative teaching methods with the help of digital and mobile devices. This technical and collaborative pre-knowledge had a positive effect on developing competences, the actual ability to collaborate, and also fostered learners motivation. One important aspect is, that instructors had to adopt their role when planning these collaborative teaching sequences. Further research to what extend the new curricula of “PädagogInnenbildung_Neu” can profit from this research, is strongly advised.