Titelaufnahme

Titel
Goethes Jahreszeiten : ihre Darstellung und Funktion im literarischen Werk / vorgelegt von Elisabeth Pirchheim
Weitere Titel
Goethes seasons : their depiction and function in literary works
Verfasser/ VerfasserinPirchheim, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinVellusig, Robert
ErschienenGraz, 2016
Umfang104 Blätter : Zusammenfassungen (2 Bläter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Goethe, Johann Wolfgang von / Naturphilosophie / Jahreszeit <Motiv>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-102686 Persistent Identifier (URN)
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Goethes Jahreszeiten [1.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit thematisiert die Darstellung und Funktion der Jahreszeiten in Goethes literarischem Werk und stellt sie in den Kontext seines naturphilosophischen Denkens. Zunächst wird die Genese des Topos der Jahreszeiten anhand von mythologischen Beispielen, die sich auch in der bildenden Kunst zeigen, und mittels Beispielen aus der Volkskunst rekonstruiert. Im Anschluss daran werden Goethes Naturauffassung sowie seine Anschauungs- und Erfahrungslehre erläutert; ein eigenes Kapitel ist Goethes Interesse für Wetterphänomene gewidmet, das in seinem naturphilosophischen Gedicht „Howards Ehrengedächtnis“ literarische Gestalt gewonnen hat. Der thematische Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Goethes Lyrik und dem Werther-Roman. Goethes Rezension der „Lyrischen Gedichte“ von J. H. Voß stellt das Leben eines Dichters im Wandel der Jahreszeiten dar. Die ausgewählten lyrischen Werke fokussieren das Erscheinen des Frühlings und die damit in Verbindung stehenden Motive: die Erfahrung der eigenen Lebendigkeit und elementarer Lebensfreude, die Öffnung für die Welt und die Liebe und nicht zuletzt die Dichtung selbst. Goethes komplexe Deutung des Frühlings wird überdies an Fausts großem Oster-Monolog dargestellt. Die Untersuchung des Briefromans „Die Leiden des jungen Werther“ bezieht sich v.a. auf die „Frühling-Winter-Antithetik“. Sie rekonstruiert Werthers Naturauffassung und die Funktionen, die dem Wechsel der Jahreszeiten und den wechselnden Wetterscheinungen im Werk zukommen. Die Untersuchung der „Wahlverwandtschaften“ akzentuiert das Motiv der „Ignoranz der Jahreszeiten“. Die Analyse der Novelle „Der Mann von fünfzig Jahren“ fokussiert die Darstellung des Winters und die symbolische Qualität des Eislaufens.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper deals with the depiction and the function of the seasons in Goethes literary work and places it in the context of his natural-philosophical thinking. First of all, the genesis of the literary topos of the seasons will be reconstructed through methodological examples, that can be seen in visual arts as well, and through examples of folk art. In addition to that, Goethes perception of nature and his theories of perceptions and experience will be explained. A separate chapter will be dedicated to Goethes interest in weather phenomena, which has gained literary character in his natural-philosophical poem “Howards Ehrengedächtnis”. The thematic priority of this paper is Goethes lyric poetry and his novel The Sorrows of Young Werther. Goethes review of “Lyrische Gedichte” by J. H. Voß shows the life of a poet in the course of the seasons. The selected lyric works focus on the arrival of spring and the associations with the following motives: the experience of own liveliness and elementary vitality, the openness towards the world and love, as well as poetry itself. Moreover, Goethes complex interpretation of spring will be shown in Fausts Easter monologue. The analysis of the epistolary novel The Sorrows of Young Werther particularly refers to the spring-winter-antithetics. It reconstructs Werthers perception of nature and the functions referring to the change of seasons and the alternating weather phenomena within the work. The examination of “Elective Affinities” accentuates the ignorance of the seasons. The analysis of the novella “Der Mann von fünfzig Jahren” focuses on the depiction of winter and the symbolic quality of ice-skating.

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