Titelaufnahme

Titel
Youth Participation in universal and regional organisations / submitted by Anna-Katharina Deininger
Verfasser/ VerfasserinDeininger, Anna-Katharina
Begutachter / BegutachterinBenedek, Wolfgang
ErschienenGraz, May 2016
UmfangZusammenfassung (1 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Jugend / Partizipation / Politik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-102241 Persistent Identifier (URN)
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Youth Participation in universal and regional organisations [2.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Knapp die Hälfte der Weltbevölkerung ist jünger 30 Jahre alt und das Spannungsverhältnis zwischen neuen Formen gesellschaftlicher Teilnahme und „politischer Apathie“ im Sinne sinkender Wahlbeteiligung bildet den Gegenstand reger Diskurse. Nichtsdestotrotz steht “Jugend” nicht im Zentrum politischer Entscheidungsfindung, junge Menschen sind institutionell unterrepräsentiert. In jüngster Zeit unternahm die internationale Gemeinschaft jedoch verstärkt Anstrengungen, um Jugendliche iwS in diejenigen Prozesse einzubinden, deren Ergebnisse sich auf die Lebenswelt junger Menschen auswirken. Diese Diplomarbeit untersucht zunächst verschiedene Konzepte und Zugänge zu Jugendpartizipation, darunter auch ihre menschenrechtliche Auslegung, sowie ihre Gebiete, Mechanismen und Ebenen. Dabei werden auch sogenannte Leiter-Modelle veranschaulicht, die in weiterer Folge an konkreten Teilnahmeprozessen ausgewählter regionaler und internationaler Organisationen angewandt werden. Ebenso werden die Entwicklung der jeweiligen Jugendpolitiken und die institutionellen Akteure der Vereinten Nationen (VN), des Europarats (CoE), der Europäischen Union (EU) und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) durchleuchtet um folgende Fragen zu beantworten:- Welchen Mehrwert bringt Partizipation?- Gibt es einen internationalen oder Europäischen Standard für Jugendpolitik?- Welche Instrumente setzen regionale und internationale Organisationen ein?- Wie effektiv und partizipativ sind diese? - Zu welchem Ausmaß sind die teilnehmenden jungen Individuen repräsentativ und legitimiert?- Welche Instrumente bzw. welche Organisationen eröffnen die besten Partizipationsmöglichkeiten?Nach einer Abwägung imminenter Möglichkeiten und Herausforderungen und einem Überblick über interinstitutionelle Partnerschaften, die Jugendpartizipation vorantreiben, gibt die Arbeit Empfehlungen zur systematischen, sektorenübergreifenden Berücksichtigung junger Menschen und deren Teilnahme ab.

Zusammenfassung (Englisch)

Almost half the global population is under the age of 30, and the relation between new forms of societal participation and “political apathy”, in the sense of decreasing turnout in elections, is the subject of vivid debates. Nevertheless, “youth” is not at the centre of political decision-making and young people are underrepresented in formal institutions. Most recently, however, the international community stepped up their efforts in engaging with young people when it comes to those decision-making processes, which affect the living environment of youth.This thesis firstly examines the various concepts of and approaches to youth participation, including a human rights approach, its areas, mechanisms and levels. Thereby, so-called ladder models will be assessed and later on applied to the specific participation processes of selected international and regional organisations. Likewise, the United Nations, the Council of Europes, the European Unions and the Organisation for Security and Co-operation in Europes youth policy development and their respective actors will be scrutinised in order to answer the following questions:- What is the added value of youth participation? - Is there an international or European standard of youth policy?- What are the instruments of youth participation in regional and universal organisations?- How effective and genuinely participatory are these instruments?- To which extent are the engaged youth individuals representative and legitimated?- Which instruments and which organisations offer best opportunities for participation? After balancing immanent opportunities and challenges, and reviewing inter-institutional partnerships, the thesis gives recommendations for youth-mainstreaming and for furthering cross-sectoral youth participation.