Titelaufnahme

Titel
"Glücklich dolmetscht sich's leichter" : wie Studierende mittels positiver Emotionen Angst und Stress im Studienalltag reduzieren können / vorgelegt von Emanuel Paul Rajšek, BA
Weitere Titel
"Interpreting's easier when you're happy" : how positive emotions can help interpreting students reduce anxiety and stress during their training
Verfasser/ VerfasserinRajšek, Emanuel Paul
Begutachter / BegutachterinGrbić, Nadja
ErschienenGraz, 2016
Umfang150 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Simultandolmetschen / Student / Stressbewältigung / Angstbewältigung / Positive Psychologie
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-101881 Persistent Identifier (URN)
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"Glücklich dolmetscht sich's leichter" [1.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit behandelt positive Emotionen von Studierenden beim Simultandolmetschen. Dolmetschstudierende scheinen häufig emotionale Schwierigkeiten im Studienalltag zu haben, die auf verschiedene Auslöser wie z. B. negatives Feedback zurückzuführen sind. Gestützt auf Forschungsergebnisse aus der Positiven Psychologie und zweier Abschlussarbeiten aus der Translationswissenschaft wurde die Hypothese gebildet, dass Studierende im zweiten Jahr des Masterstudiums Dolmetschen vor dem und während des Simultandolmetscheinsatz/es empfundene/n Angst und Stress mindern können, indem sie sich vor dem Dolmetschen auf positive Gedanken über sich selbst und über die eigenen Dolmetschleistungen konzentrieren. Zur Datenerhebung wurde ein Experiment durchgeführt, in Zuge dessen Studierende des Instituts für theoretische und angewandte Translationswissenschaft Graz (ITAT) zwei öffentliche Vorträge simultan dolmetschten und ihre Gedanken zunächst mittels retrospektiver Gedankenprotokolle erfasst und ihre Emotionen danach in einer Fokusgruppendiskussion ermittelt wurden. Bei der zweiten Dolmetschung wurden die Teilnehmenden bewusst durch ihre eigenen positiven Gedanken beeinflusst. Die Studie zeigte, dass die positiven Gedanken bei den TeilnehmerInnen positive Emotionen induzierten, wodurch Angst und Stress vor dem und während des Simultandolmetschen/s gemindert werden konnten. Ferner wurde ersichtlich, dass Lehrende, KollegInnen, das Dolmetschen per se, aber auch das eigene Denken Auslöser sowohl positiver als auch negativer Emotionen im Studienalltag sein können. Außerdem ergab die Studie, dass kollegiale Intervision bei Studierenden positive Emotionen induziert und Angst bzw. Stress im Studienalltag mindert. Darüber hinaus scheinen positive Emotionen kreative Problemlösung beim Simultandolmetschen zu fördern. Die Forschungsergebnisse bestätigten, dass Studierende ihr Befinden durch die bewusste Wahl positiver Gedanken positiv beeinflussen können.

Zusammenfassung (Englisch)

This study examines interpreting students positive emotions in simultaneous interpreting. Throughout their education, interpreting students seem to face emotional difficulties on a regular basis, which can occur for various reasons, such as negative feedback. Drawing on findings from Positive Psychology and from two Master theses in Translation Studies, it is hypothesized that second-year interpreting students can diminish anxiety and stress experienced before and during simultaneous interpretation by concentrating on positive thoughts about themselves and their interpreting performance. Data for the study was collected in an experiment conducted with students of the Department of Translation Studies of the University of Graz. In the experiment, the students interpreted two public presentations. First, their thoughts were documented in retrospective thought-protocols and a subsequent focus group discussion aimed at identifying their emotions. Before the second interpretation the students were deliberately influenced by their own positive thoughts. The study showed that the positive thoughts induced positive emotions leading to a reduction of anxiety and stress experienced by the students before and during simultaneous interpretation. It also went to show that teachers, colleagues and the interpreting task as such, but also the students own thinking may trigger positive and negative emotions. Furthermore, it became evident that intervision amongst colleagues also sparks positive emotions, thereby reducing anxiety and stress during their training. Additionally, positive emotions seem to encourage creative problem solving in simultaneous interpretation. The findings confirm that students can positively influence their emotional state by deliberately choosing positive thoughts.

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