Titelaufnahme

Titel
Das Recht auf Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit im Internet : eine Fallstudie über Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit in Russland online während der Krim-Krise / Birgit Elisabeth Steiner, BA
Weitere Titel
The right to freedom of expression and information online : a case study about freedom of expression and information on the RuNet during the Crimean-Crisis
Verfasser/ VerfasserinSteiner, Birgit Elisabeth
Begutachter / BegutachterinBenedek, Wolfgang
ErschienenGraz, Juni 2016
UmfangXVIII, 94 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-101235 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Das Recht auf Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit im Internet [1.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen bestätigte in einer Resolution, dass Menschenrechte online gleichermaßen wie offline gelten. Dies wurde als Anlass genommen, um zu untersuchen, welchen Einfluss das Internet auf das Recht auf Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit nimmt. Um nähere Erkenntnisse diesbezüglich zu erlangen, wird eine Fallstudie zum Thema Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit während der Krim-Krise im Internet in Russland durchgeführt. Die Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut: Zunächst wird der Schutz von Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit von Seiten des Europarats, der OSZE und den Vereinten Nationen beschrieben. Dem folgt eine Erläuterung der Förderung von Menschenrechten im Internet durch internationale Organisationen und der Zivilgesellschaft, wobei festgestellt werden kann, dass es sich bewährt hat, schon bestehende Normen an die Charakteristika des Internets anzupassen. Dann werden Aspekte der Regulierung des Internets beleuchtet, sowie Einschränkungen des Rechts auf Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit, die auch im Internet zum Schutz von Internet-NutzerInnen vorgenommen werden müssen. Völkerrechtlich verboten sind Hassrede und Kriegspropaganda, die im Internet sehr einfach weltweit verbreitet werden können, was wiederum neue Herausforderungen mit sich bringt. Anschließend wird im Rahmen der Fallstudie der Menschenrechtsschutz in Russland auf nationaler sowie internationaler Ebene erörtert. Es werden die Krim-Krise, die Etablierung des Internets in Russland und die für das Verständnis der Fallstudie relevante Internetgesetzgebung in Russland beschrieben. Im Anschluss werden drei ausgewählte Fälle geschildert und hinsichtlich Menschenrechten analysiert. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei in der Feststellung, ob die russische Internetgesetzgebung konform mit ratifizierten völkerrechtlichen Verträgen ist und auf Aspekte der Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit.

Zusammenfassung (Englisch)

The Human Rights Council of the United Nations announced in one of its resolutions that human rights must be protected online as well as offline. This was taken as an impetus for this thesis, with the aim to assess the impact of the Internet on the right to freedom of expression and information. In order to gain a more detailed understanding, a case study about freedom of expression and information on the Internet in Russia is conducted. The thesis is structured as follows: First of all the protection of the right to freedom of expression and information by the Council of Europe, the OSCE and the United Nations is expounded. Further, the promotion of human rights on the Internet by international organizations and civil society is explained, whereby it can be determined, that the application of existing norms to the characteristics of the Internet proved as successful. Following this, it is described how the internet is regulated and which content must be restricted online. Hate speech and propaganda for war are forbidden according to international law. Therefore, these forms of expressions must be restricted online as well as offline. However, the fact that hate crimes can be easily disseminated worldwide via the internet creates challenges for the information society. The first part of the case study is devoted to human rights protection in Russia on national, as well as international level. Further, the Crimean crisis, the establishment of the internet in Russia and part of Russian Internet law is explained. The case study focuses on three particular cases, which are described and analyzed with a special focus on human rights. Within the framework of the case study it will be determined, whether Russian Internet law is compliant with the ratified international treaties and whether the right to freedom of expression and information is guaranteed.