Titelaufnahme

Titel
Fotografie in der frühen Kriminalistik : (von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1915) / vorgelegt von Katharina Mösslacher
Weitere Titel
Photography in early criminalistics : (from the middle of the 19th century to 1915)
Verfasser/ VerfasserinMösslacher, Katharina
Begutachter / BegutachterinBachhiesl, Christian
ErschienenGraz, 2016
Umfang84 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fotografie / Kriminalistik / Geschichte 1850-1915
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-101154 Persistent Identifier (URN)
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Fotografie in der frühen Kriminalistik [1.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit ist der Fotografie im Bereich der Kriminalistik ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1915 gewidmet und zeigt ihre zu dieser Zeit immer wichtiger werdende Rolle als naturwissenschaftliches Hilfsmittel der Kriminalisten bei der Verbrechensaufklärung auf. Die Entwicklung der Fotografie im 19. Jahrhundert erleichterte es den Ermittlern nicht nur Kriminelle zu identifizieren und Beweise zu sichern, sondern diese auch an nationale und internationale Behörden weiterzuleiten und vor Gericht vorzuführen. Zu Beginn der Arbeit bekommt man einen kurzen Überblick darüber, was man unter Kriminologie bzw. Kriminalistik allgemein versteht, welche Arbeitsbereiche sie umfassen und was ihre Aufgaben sind. Dann werden die Anfänge der Verwendung fotografischer Verfahren als Arbeitsmethode der Kriminalisten, sowie die weiteren Entwicklungen und Verbesserungen im Bereich der kriminalistischen Fotografie, und generell ihre Bedeutung als objektives Beweismittel vor Gericht, aufgezeigt. Die Arbeit stellt dar, welche Techniken der Fotografie für welche Zwecke bei der Verbrechensaufklärung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1915 angewandt wurden, und wie diese aussahen. Dazu gehören der Einsatz der Fotografie zur Personenidentifizierung, die Verwendung sogenannter Detektivapparate, die Fotogrammetrie zur genauen Beschreibung des Tatortes und der sich dort befindlichen Gegenstände, fotografische Aufnahmen von Leichen, Fuß- und Fingerabdrücken oder sonstiger Spuren sowie die Anwendung von Röntgenstrahlen, der Gerichtsgrafologie und schließlich der Mikroskopie und Mikrofotografie.

Zusammenfassung (Englisch)

The diplomathesis is about photography in criminalistics from the middle oft he 19th century to 1915 and shows its upcoming importance as natural scientific method used by criminalists for solving criminal cases. The development of photography in the 19th century made it easier not only to identify suspects and save evidences, but also to share them quickly with national and international agencies, and use them during a trial in court. At the beginning the thesis gives a short review of what defines criminology and criminalistics, which working areas they include and what their tasks are. Then it treats the very beginning of using photographic techniques in criminalistic cases, their developments and improvements and also relevance as an objective piece of evidence on a trial. It is illustrated, which photographic techniques for what purposes were used by criminal investigators in solving cases from the middle oft he 19th century to 1915 and how they looked like. This involves the use of photography to identify persons, the use of so-called detective cameras, the photogrammetry for clear description of crime scenes and the there located objects, photographs of corpses, feet- and fingerprints or different kind of traces, as well as the use of X-rays, graphology and, last but not least, of microscopy and microphotography.