Titelaufnahme

Titel
Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit der ungleichen Vermögensverteilung in Österreich / Natallia Kienreich
Weitere Titel
Aspects of social sustainability in the context to the unequal distribution of assets in Austria
Verfasser/ VerfasserinKienreich, Natallia
Begutachter / BegutachterinUngericht, Bernhard
ErschienenGraz, Mai 2016
UmfangV, 69 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme, 1 Karte
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-101107 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit der ungleichen Vermögensverteilung in Österreich [2.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Vermögens-und Einkommensentwicklung der letzten Jahrzehnte hat zu einer verstärkten Polarisierung zwischen Armut und Reichtum beigetragen. Mit vorliegender Masterarbeit soll daher die Problematik der sozialen Nachhaltigkeit in Verbindung mit der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung in Österreich untersucht werden. Aufbauend auf empirischen Untersuchungen versucht die Autorin mit Hilfe des Gini-Koeffizienten deutlich auf die gravierenden Ungleichgewichte und deren Ursachen beim Vermögen der österreichischen Haushalte hinzuweisen. Dabei wird eingangs auf die unterschiedlichen Formen der Einkommensverteilung eingegangen. Im Anschluss an eine kurze Einführung in die Vermögensverteilung beschäftigt sich Kapitel drei folglich mit der von der EZB beauftragten Haushaltsbefragung (HFCS-Studie) in Österreich, vor und nach Datenkorrektur. Darüber hinaus fließen aus den Global Wealth Reports 2015 ebenfalls interessante Erkenntnisse über die Entwicklung des globalen Reichtums in die Arbeit mit ein. Schließlich setzt sich das Kapitel „Umverteilung und soziale Nachhaltigkeit“ abschließend mit der Untersuchung der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich sowie der Vermögenssituation in Österreich im Vergleich zu anderen Staaten mit dem Schwerpunkt dieser Arbeit auseinander. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie der ungleichen Vermögensverteilung in Österreich durch Umverteilung bzw. staatliche Eingriffe entgegengewirkt werden kann. Die Frage nach einer „richtigen“ oder „gerechten“ (Um-) Verteilung in nationaler wie auch in globaler Perspektive stellt eine besondere Relevanz für die Gesellschaft dar, indem ihr eine wesentliche Rolle in der sozialen Nachhaltigkeit und der Gerechtigkeit beigemessen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The development of wealth and income in recent decades has contributed to increased polarization between wealth and poverty. The present master thesis examines the issue of social sustainability in conjunction with income inequality and wealth distribution in Austria. Based on empirical studies and by using the Gini coefficient, the wealth inequalities of Austrian households and their causes are being demonstrated. First of all, different forms of income distribution will be addressed and explained. Following a brief introduction into wealth distribution, chapter three deals with the household survey commissioned by the ECB (HFCS study) in Austria, prior and after data correction. Moreover, data from the Global Wealth Report 2015 provides additional interesting insights into the development of global wealth. Finally, the chapter "redistribution and social sustainability" examines the study of the gap between rich and poor and the situation of wealth distribution in Austria in comparison to other countries. This part of the study will, among other things, address the question of how redistribution and state intervention can countervail unequal distribution of wealth in Austria. The question of a "right" or "equitable" (re)distribution - in both national and global perspective - denotes a special relevance for society by ascribing an essential role in social sustainability and justice to it.