Titelaufnahme

Titel
Glaubenlernen in der Schule?! Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen von Glaubenlernen im schulischen Kontext
Weitere Titel
Learning Faith in School?! possibilities, challenges and limitations of learning faith in the context of schools
Verfasser/ VerfasserinRiegler, Barbara
Begutachter / BegutachterinWeirer, Wolfgang
ErschienenGraz, 2016
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Religionsunterricht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100925 Persistent Identifier (URN)
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Glaubenlernen in der Schule?! Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen von Glaubenlernen im schulischen Kontext [1.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob der christliche Glaube in der Schule gelernt werden kann, wenn eine religiöse Sozialisierung von Kindern und Jugendlichen nicht im Umfeld ihrer Bezugspersonen erfolgt bzw. erfolgte. Und wenn ja, unter welchen Bedingungen Lernprozesse dahingehend vorbereitet werden können. Zur literaturbasierten Erarbeitung der Frage wird in besonderer Weise auf das Konzept von Albert Biesinger Bezug genommen, das Glaubenlernen als Gottesbeziehung in Form von Gotteskommunikation erarbeitet. Die Arbeit beinhaltet ebenfalls eine grundlegende Klärung über die Lehr- und Lernbarkeit des Glaubens, Annäherungen an die Begriffe „Glaube“, „Lernen“ und „Glaubenlernen“ sowie eine kritische Betrachtung von Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen von Glaubenlernen im schulischen Kontext. Als Schlussfolgerung wird versucht, das Charakteristische am Glaubenlernen, seine Zielgerichtetheit sowie fünf Schritte des Glauben-Lernprozesses im Rahmen des Religionsunterrichtes zu benennen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Glaubenlernen im Religionsunterricht durch ein großes Engagement der Lehrperson, das sich aus der Freude am eigenen Glauben, fachlicher sowie personaler Kompetenz ergibt, durchaus angeregt werden kann. Herausfordernd ist es in diesem Zusammenhang, Schülerinnen und Schüler für eine Begegnung mit Gott zu sensibilisieren sowie die Tatsache, sich als Lehrperson selbst in den Lernprozess einzubinden, um einen authentischen und somit ansprechenden Unterricht zu gestalten. Nicht außer Acht gelassen werden darf, dass Glaube sowie Lernen jeweils subjektive Prozesse sind und somit nicht ausschließlich durch eine Lehrperson vermittelt werden können. Innerhalb dieses Spannungsfeldes kann der Glaubensprozess jedoch angeregt, gefördert und vertieft werden. Glaube ist, nach katholischer Auffassung, zwar auf eine Vermittlung angewiesen, jedoch nicht ohne die persönliche Entscheidung und das Wirken Gottes möglich.

Zusammenfassung (Englisch)

The present masters thesis deals with the question whether Christian faith can be learned in school when the religious socialization of children or adolescents does not or did not happen in the environment of their respective persons of reference, and if so, under which circumstances learning processes can be prepared respectively. With respect to the literature-based elaboration on the question, special reference is made to the concept by Albert Biesinger which develops learning faith as a relationship with God in the form of communication with God. The thesis further includes a fundamental clarification on the “teachability” and “learnability” of faith, approximations to the terms “faith”, “learning” and “learning faith” as well as a critical observation of possibilities, challenges and limitations of learning faith in the context of schools. As a conclusion, the author will try to name the characteristics of learning faith, its purpose and five steps of the faith learning process as part of religious education. To sum up, it can be said that learning faith in religious education can be encouraged through major commitment by the teacher deriving from enjoyment of their own faith and from professional as well as personal competence. In this context, it is challenging to raise pupils awareness of God as well as to include oneself as a teacher into the learning process in order to shape authentic and therefore appealing teaching. It must not be disregarded that both faith and learning are subjective terms and therefore cannot be conveyed exclusively by a teacher. But within this field of tension the faith process can be encouraged, fostered and deepened. According to the Catholic view, faith has to be conveyed yet this is not possible without Gods action.