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Title
"Die Unerreichbarkeit aller Befriedigung und die Negativität alles Glückes" - über den Einsatz von originalen Texten im Philosophieunterricht / vorgelegt von Lisa Bauer
Additional Titles
"Die Unerreichbarkeit aller Befriedigung und die Negativität alles Glückes" - on the use of original texts in philosophy classes
AuthorBauer, Lisa
CensorZeder, Franz
PublishedGraz, 2016
Description135 Blätter : Zusammenfassung ; Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin
Zusammenfassungen in deutsch und englisch
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Philosophieunterricht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100738 Persistent Identifier (URN)
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"Die Unerreichbarkeit aller Befriedigung und die Negativität alles Glückes" - über den Einsatz von originalen Texten im Philosophieunterricht [1.22 mb]
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Abstract (German)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sinnvoll philosophische Originaltexte in der gymnasialen Oberstufe eingesetzt werden können. Im ersten Teil dieser Arbeit werden alle zum Verständnis notwendigen Begriffe geklärt, um daraufhin eine Überleitung zu den Verfahren der Texterschließung zu bekommen. Dabei wird auf die verschiedenen Arten der LehrerInnensteuerung eingegangen. Da philosophische Werke im Unterricht aus zeitlichen Gründen kaum zur Gänze gelesen werden können, werden lediglich Ausschnitte verwendet. Um solche im Wandel der Zeit zu vergleichen, wurden zwei Schulbücher (‚PHILOsophie‘ von Christian Fischill und ‚Philosophie zum Lesen‘ von Pauer-Studer, Kern, Peter und Reichholf) herangezogen und verglichen. Letzteres ist als Textsammlung angelegt, während ‚PHILOsophie‘ den üblichen Querschnitt durch möglichst viele lehrplankonforme Bereiche des Philosophieunterrichts gibt. Der praktische Teil widmet sich einer SchülerInnen-, LehrerInnen- und Expertenbefragung mittels elektronisch übermittelten Fragebögen. Die Marginalfrage dieser Befragung richtete sich auf die Effektivität des Einsatzes solcher Texte im Unterricht. Anhand von grafischen Darstellungen werden die Ergebnisse veranschaulicht.Letztlich ergab sich, dass sich SchülerInnen und LehrerInnen gleichermaßen vermehrt den Einsatz von originalen Texten wünschen, dennoch aber ganz klar auf die Wichtigkeit der Textauswahl hinweisen. Zu lange aber auch zu kurze Passagen wären kontraproduktiv und würden nicht den gewünschten Zweck erfüllen. Schlussendlich zeigen die Ergebnisse aller Befragten die gleiche Tendenz: Sie alle wollen wieder vermehrt mit Primärtexten arbeiten. Der Trend der Schulbücher geht jedoch in eine andere Richtung.

Abstract (English)

This diploma thesis is concerned with the question if original philosophical texts should be used in teaching the AHS Oberstufe. The first part of this thesis is comprised of an explanation of the important theoretical terms as they are the basis of the various procedures used in this thesis. Additionally, the different types of classroom management are explained.Philosophic texts are hardly ever read as a whole in class but rather in segments. To compare the texts used throughout the years, two textbooks (‘PHILOsophie‘ by Christian Fischill and ‘Philosophie zum Lesen‘ by Pauer-Studer, Kern, Peter and Reichholf) are the subject of the analysis in this thesis. While the second textbook is merely a collection of texts, the first book presents an overview of all the fields of philosophy taught in class. The practical part of this thesis then summarizes the answers given in a survey which has been handed out to students, teachers and experts. By collecting answers from a variety of people involved, the use of longer texts in class has been questioned. Graphic organizers help to visualize the outcome of the survey.Both students and teachers would like to read more original texts in class. The choice of the right text, however, is utterly necessary. Texts which are too long or even too short would hinder the teaching process and would not lead to the desired outcome.The same tendency towards primary texts for classroom usage is also palpable among the remaining participants. Textbook trends, however, follow a different direction.

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