Titelaufnahme

Titel
Zur Objektmarkierung im Pame Central und darüber hinaus / vorgelegt von Jennifer Brunner
Weitere Titel
Object marking in Pame Central and beyond
Verfasser/ VerfasserinBrunner, Jennifer
Begutachter / BegutachterinHurch, Bernhard
ErschienenGraz, 2016
Umfang120 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusamenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Pame-Sprache / Objekt
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100727 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Zur Objektmarkierung im Pame Central und darüber hinaus [2.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit ist der Versuch einen Teilbereich der mexikanischen Sprache Pame Central, nämlich die Markierungsmöglichkeiten von syntaktischen Objekten im Singular, Dual und Plural, auszuarbeiten. Derart soll ein Beitrag zur Erforschung des Xiui, wie die Indigenen ihre Sprache nennen, geleistet werden, das mit ca. 4000 SprecherInnen nicht nur „bedroht“ ist, sondern auch eine Sprache, für die weder umfassende Wörterbücher noch Grammatiken bereitstehen. Aufbauend auf einer Prototypentheorie der Transitivität in der Tradition von Paul J. Hopper & Sandra A. Thompson, Seppo Kittilä und Åshild Næss werden, nach einer kurzen Darstellung der bereits erkennbaren Charakteristika der Sprache, ausgewählte Sprachdaten interpretiert, die von Prof. Bernhard Hurch in den Jahren 2012-2015 erhoben wurden. Darunter fällt auch ein eigens für vorliegende Arbeit konzipierter Fragebogen zur Objektmarkierung. Im Zuge dessen wendet sich die Untersuchung ebenso der bestehenden Forschungsliteratur, damit allem voran den Thesen von Lorna F. Gibson, Doris Bartholomew und Donald Olson, zu und unterzieht diese einer kritischen Überprüfung und Erweiterung.Die zentralen Ergebnisse sind, dass das Pame Central in Bezug auf die Objektmarkierung einer personalen Belebtheitshierarchie unterworfen ist und in der suffigalen Markierung am transitiven Prädikat zwischen den semantischen Partizipanten Patiens und Begünstigter bzw. Rezipient (in ditransitiven Konstruktionen) ebenso wie zwischen Am-Sprechakt-Beteiligten und Nicht-Beteiligten unterscheidet. Diese Faktoren beeinflussen nicht nur die Markierung der grammatischen Kategorie Person, sondern betreffen auch die Numerusmarkierung.Abschließend erfolgt in der Konklusion eine kritische Auseinandersetzung mit den vorgelegten Thesen sowie die Formulierung von zukünftigen Forschungsfragen.

Zusammenfassung (Englisch)

The work in hand is the attempt to describe a grammatical section of the Mexican language Pame Central. More specifically, it aims to work out the possibilities of object marking in the singular, dual and plural. This language is spoken by approximately 4000 speakers and is therefore endangered. Moreover, no comprehensive dictionary or grammar exists. Thus, this investigation contributes to the knowledge of object marking in general, as well as to the documentation and study of Xiúi, how the indigenenes call their language.A starting point for the analysis was a theory about prototypical transitivity based on semantics. It stands in the tradition of Paul J. Hopper & Sandra A. Thompson, Seppo Kittila and Åshild Næss. After a short description of the main characteristics of the language, the study interprets the speech data that Prof. Bernhard Hurch collected in his field work in 2012-2015. A questionnaire was included in these inquiries, which was designed specifically for this thesis. Additionally, a critical examination of the existing research literature was undertaken, i.e. with reference to the works of Lorna F. Gibson, Doris Bartholomew and Donald Olson.The most important results show that Pame Central follows an animacy hierarchy including the category of person. This means that the language distinguishes between the semantic participants patient, beneficiary and recipient (in ditransitive constructions), but also between speech act participants and third person. These factors influence the marking of the category person, as well as the marking of number relations.The conclusion reflects critically on the presented concepts and includes an elaboration of possible future research questions.

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