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Title
Das Merton-Modell (1974) und seine Anwendungen in der Praxis / Ines Filipović
Additional Titles
The Merton Model (1974) and its practical implementation
AuthorFilipović, Ines
CensorFischer, Edwin
PublishedGraz, März 2016
DescriptionV, 87 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustration, Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Ausfallrisiko / Bewertung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100649 Persistent Identifier (URN)
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Das Merton-Modell (1974) und seine Anwendungen in der Praxis [1.46 mb]
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Abstract (German)

Die Bewertung des Kreditausfallrisikos hat seit Mitte der 90er Jahre verstärkt an Bedeutung gewonnen. Da die Baseler Eigenkapitalvorschriften (Basel II) es den Banken ermöglicht haben das Kreditrisiko, das mit Eigenkapital zu unterlegen ist, selber zu berechnen, ist es wichtig besonderen Wert auf die internen Kreditrisikomodelle zur Bewertung der Ausfallwahrscheinlichkeiten zu legen. In der Praxis macht die Determinierung des Kreditrisikos ein sehr heterogenes Gebiet aus, da es zahlreiche Modelle und keine einheitliche Vorgehensweise zur Bewertung und Messung dieses Risikos gibt. Das Merton Modell (1974) ist eines dieser Modelle und es stellt den Schwerpunkt dieser Arbeit dar. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem klassischen Merton Modell (1974), sowie mit den Eingrenzungen und Problemen bei seiner praktischen Implementierung. Das Ziel besteht darin, das Merton-Modell sowie die darauf aufbauenden Erweiterungen und Anwendungen in der Praxis theoretisch aufzuarbeiten und eine wissenschaftlich begründete Aussicht zu geben. Darüber hinaus wird ein Überblick der Modellerweiterungen (z.B. KMV, Black/Cox, Geske, Leland etc.) mit dem besonderen Fokus auf das KMV Modell vorgestellt, da dieses Modell die bekannteste und die wichtigste anwendungsorientierte Erweiterung des Merton Modells darstellt. Ein weiterer wichtiger Punkt der vorliegenden Arbeit ist die Vorstellung der wichtigsten empirischen Studien dieser Modelle, (Eom, Helwege und Huang, Kealhofer/Kurbat etc.) um zu überprüfen, ob sie Erklärungen für die Probleme und Schwierigkeiten liefern, die bei der Anwendung des klassischen Merton Modells (1974) und seiner Erweiterungen auftreten. Anhand dieser empirischen Studien erhält man einen sehr guten Überblick von den Stärken und Schwächen dieser Modelle, sowie von den Lösungsansätzen für die Probleme und Eingrenzungen, die bei der praktischen Anwendung der Modelle auftreten.

Abstract (English)

Default risk and its valuation have become highly important topics since the mid-90s when the banks started developing their own internal models for credit risk assessment. This alone is reason enough to closely look at some of the most important models that are meant to measure credit risk and estimate the probability of default. Although there are a variety of credit risk models used by academics and practitioners, none of them is generally accepted. However, there is one model that has been used extensively in the field of credit risk assessment for decades, and that is the Merton model (1974). The focus of this thesis lies on the conventional Merton model (1974) and the limitations and problems that follow its practical implementation. The second focal point of this thesis is the overview of the most important extensions of the Merton Model (1974) (for example KMV, Black/Cox, Geske, Leland etc.), which are all theoretically discussed in the present thesis. In lack of a generally accepted approach for determining the probability of default, it is important to include an overview of the most important studies of the existing credit risk models and their advantages and disadvantages (Eom, Helwege und Huang, Kealhofer/Kurbat etc.). The goal is to prove if they offer an explanation or a potential solution for the challenges that confront the practical implementation of these models.

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