Titelaufnahme

Titel
Die vier Phasen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark dargestellt am Beispiel der Marktgemeinden Groß St. Florian und Stainz / vorgelegt von Tanja Hauptmann
Weitere Titel
The four phases of the communal structural reform in Styria presented at the example of the market towns Groß St. Florian and Stainz
Verfasser/ VerfasserinHauptmann, Tanja
Begutachter / BegutachterinBrunner, Franz
ErschienenGraz, 2016
Umfang96 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme, Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100575 Persistent Identifier (URN)
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Die vier Phasen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark dargestellt am Beispiel der Marktgemeinden Groß St. Florian und Stainz [2.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, wie die vier Phasen der steirischen Gemeindestrukturreform in den Marktgemeinden Groß St. Florian und Stainz abliefen und welche Änderungen es bei den einzelnen Phasen hätte geben sollen. Dazu wurden die Probleme der Phasen erörtert und die Kooperation zwischen Land und Gemeinden, sowie eventuelle Bürger/-innenbeteiligungen analysiert. Die Arbeitsgrundlage liefern Quellen aus der Literatur und dem Internet, Daten von der Statistik Austria und der Landesstatistik Steiermark, sowie Interviews und die Antworten einer schriftlichen Befragung.Zu Beginn wird ein theoretisches Grundwissen über Gemeinden in Österreich und Gemeindestrukturreformen geschaffen. Danach werden die zwei Untersuchungsgemeinden kurz geographisch, demographisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich vorgestellt. Anschließend folgt eine allgemeine Beschreibung der vier Phasen, die daraufhin durch die Informationen der schriftlichen Befragung und den Interviews auf die Untersuchungsgemeinden umgelegt wird.Die allgemeine Beschreibung dient als Musterablauf der Gemeindestrukturreform aus der Sicht des Landes Steiermark und wird in weiterer Folge mit den tatsächlichen Abläufen in den Untersuchungsgemeinden verglichen. Es stellte sich z.B. heraus, dass man auf die Vorschlagsphase in den Untersuchungsgemeinden hätte verzichten können, da entweder keine Vorschläge eingebracht wurden oder das Land die gebrachten Vorschläge nicht annahm. Die Kooperation zwischen dem Land und den Untersuchungsgemeinden war mäßig. Manche Gemeinden benötigten keine Unterstützung vom Land und andere Gemeinden fanden die Unterstützung nicht hilfreich. Die Ergebnisse aus Bürger/-innenbefragungen in fünf der ehemaligen Gemeinden hatten keinen Einfluss auf die letztendlichen Fusionen. Abschließend werden noch die Veränderungen in den Ortsteilen der neuen Gemeinden seit 1. Jänner 2015 aufgelistet, die aus subjektiver Sicht der Befragten genannt wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this diploma thesis is to find out how the four phases of the Styrian communal structural reform expired in the market towns Groß St. Florian and Stainz and which amendments should have been in each particular phase. Along with it problems of each phase were discussed and the cooperation between the state and the communities, as well as possible civil participation, were analysed. Sources from literature and the Internet, data from Statistik Austria and Landesstatistik Steiermark as well as interviews and the answers from a questionnaire were the working basis.Initially a basic theoretical knowledge of communities in Austria and communal structural reforms is created. Afterwards both study communities are introduced geographically, demographically, economically and socially. After that a general description of the four phases is following. The information of the questionnaire and the interviews lead the general description over to the study communities. The general description serves as a pattern sequence of the communal structural reform from the perspective of Styria and is in further consequence compared with the actual sequence in the study communities. It turned out that the proposal phase was not necessary in the study communities, because either no proposals were introduced or brought proposals were not accepted by the state of Styria. The cooperation between the state and the study communities was moderate. Some communities did not require the support from the state and for other communities the support was not helpful. Results from civil consultation in five of former communities had no bearing on the finally fusion of the communities.Finally the changes in the districts of the new communities since 1st of January 2015 are listed. The changes were called from a subjective view of respondents.