Titelaufnahme

Titel
Retraining motor control : the genetic and cognitive side of left handedness / vorgelegt von Lorén-Daniélle Hartl
Verfasser/ VerfasserinHartl, Lorén-Daniélle
Begutachter / BegutachterinPeltzer-Karpf, Annemarie
ErschienenGraz, 2016
Umfang142 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Linkshändigkeit / Kognitive Kompetenz
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100537 Persistent Identifier (URN)
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Retraining motor control [3.97 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Vor nicht allzu langer Zeit, war das Umlernen der Händigkeit gang und gäbe. Alle linkshändigen Schulkinder wurden gezwungen mit ihrer rechten Hand zu schreiben, ohne dabei die möglichen Folgen zu bedenken. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist herauszufinden ob das Umlernen von motorischen Fähigkeiten sich auf die menschliche Kognition auswirkt und in welchem Ausmaß dabei Feinmotorik und andere Asymmetrien beeinträchtigt werden. Abgesehen davon, wird ebenfalls überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen Vererbung und der Linkshändigkeit hergestellt werden kann. Um diese Interessensgebiete möglichst genau zu betrachten wurden 3 Forschungsfragen aufgestellt nämlich ob das Umlernen der Händigkeit auch weitere motorische Fähigkeiten und Asymmetrien beeinträchtigt; ob die Kognition durch das Umlernen beeinflusst wird und ob es unter den TeilnehmerInnen einen unmittelbar nachweislichen Zusammenhang zwischen Vererbung und der Linkshändigkeit gibt. Um diese Fragen beantworten zu können, wurde ein umfangreicher Fragebogen konzipiert. Der Fragebogen besteht aus 5 Teilbereichen und evaluiert hauptsächlich die Schreib- und Zeichenfertigkeiten als auch die Händigkeit nach dem Edinburgh Handedness Inventory. Außerdem befasst sich die Fallstudie mit Sattlers primären und sekundären Konsequenzen des Umlernens um die Kognitiven Aspekte zu evaluieren. Sieben umgelernte Linkshänder nahmen an der Fallstudie teil. Die Studie ergab, dass alle TeilnehmerInnen Veränderungen vorwiesen. Obwohl die Mehrheit der motorischen Tätigkeiten noch mit der linken Seite durchgeführt wird, gibt es Bewegungsabläufe welche von der rechten Seite übernommen wurden. Abgesehen davon konnte ein Zusammenhang zwischen Vererbung und der Linkshändigkeit hergestellt werden. Schlussendlich haben die Untersuchungen ergeben, dass das Umlernen der Händigkeit nicht nur kognitive aber auch motorische Einschränkungen mit sich bringt und daher zu Recht ab geschaffen wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

Retraining motor control used to be a commonly accepted procedure in schools, which demanded all left-handed children to change handedness regardless of the possible consequences. The aim of this thesis is to elicit whether retraining motor control has an impact on human cognition and to what extent other motor skills or bodily asymmetries are effected. Furthermore, the thesis also means to look into the heredity of left-handedness. In order to investigate the fields of interest, a total of three research questions have been compiled namely: Whether retrained motor control affects cognition; whether retraining motor control also influences other motor skills as well as bodily asymmetries and whether there is an apparent connection between genetics and the handedness of the participants examined. A five task survey has been conducted to primarily evaluate the participants drawing and writing abilities i.e. motor skills, to determine their handedness according to the Edinburgh Handedness Inventory and to look into the primary and secondary consequences according to Sattler i.e. cognitive aspects. The study only concentrates on seven participants which have been retrained and can therefore be regarded as a case study. As a result of the survey, all participants showed that they were affected by being retrained and even though the participants still follow through the majority of tasks with their left hand, there are some tasks which have been assigned to the right side of their body. Apart from that a connection between heredity and handedness could be found. To conclude, the findings clearly offer insight to what extent retraining motor control can influence not only cognition, but also other motor skills as such. Consequently, the abolition of this procedure was a step in the right direction.

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