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Title
Nützen österreichische Unternehmen Steueroasen zur Vermeidung von Steuern? : eine empirische Analyse / Carina Herbst, BSc
Additional Titles
Do Austrian enterprises utilize tax havens for the purpose of tax avoidance? : an empirical analysis
AuthorHerbst, Carina Elisabeth
CensorNiemann, Rainer
PublishedGraz, April 2016
DescriptionVII, 71 Blätter, Blatt IV-XXVI : Zusammenfassungen (2 Blätter)
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Österreich / Unternehmen / Steueroase
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100244 Persistent Identifier (URN)
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Nützen österreichische Unternehmen Steueroasen zur Vermeidung von Steuern? [0.62 mb]
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Abstract (German)

Die ansteigende Kapitalmobilität und die Zunahme an Investitionen in Steueroasen in den letzten Jahren, die auf die Globalisierung zurückzuführen sind, sind in das Interesse der breiten Öffentlichkeit gerückt, da sie die Steuerbemessungsgrundlagen anderer Länder und somit den internationalen Wettbewerb stark beeinflussen können. In zahlreichen Studien, insbesondere anhand von Daten US-amerikanischer Unternehmen, aber auch anhand von Daten europäischer Unternehmen, wurde die Verlagerung von Gewinnen multinationaler Unternehmen in Steueroasen und Niedrigsteuergebiete untersucht. Ziel dieser Masterarbeit ist es, zu analysieren, ob und welche österreichischen Unternehmen, die international tätig sind, in Steueroasen investieren, um ihre Steuerbelastung zu minimieren. Im ersten Abschnitt der Masterarbeit wird zunächst festgelegt, wie eine Steueroase definiert ist und welche Länder und Territorien als Steueroasen eingestuft werden. Anschließend wird die bisherige Literatur zur Gewinnverlagerung in Steueroasen und Niedrigsteuergebiete erläutert. Aus den empirischen Beiträgen werden Hypothesen für die im Anschluss eigens durchgeführte empirische Studie abgeleitet. Die entwickelten Hypothesen wurden mithilfe von Daten aus der AMADEUS-Datenbank und sowohl linearen als auch logistischen Regressionsmodellen untersucht. Die Ergebnisse der empirischen Datenbankstudie unterstützen die Annahme, dass auch österreichische Unternehmen in Steueroasen zum Zweck der Steuervermeidung investieren. Des Weiteren ist ersichtlich, dass Unternehmen, die bereits im Ausland tätig sind, mit höherer Wahrscheinlichkeit Tochtergesellschaften in Steueroasen haben. Weitere Charakteristiken österreichischer international tätiger Unternehmen können aus den vorliegenden Ergebnissen der empirischen Datenbankstudie hingegen nicht eindeutig abgeleitet werden.

Abstract (English)

Rising capital mobility and an increase in tax haven investments in recent years which were caused by the globalisation, have aroused the interest of the public because of the tax havens ability to affect other countries tax bases and therefore the international competition. Profit shifting in tax havens and low tax countries was investigated in numerous analysis which were especially based on data of American enterprises but also on data of European enterprises. The object of this master thesis is to analyse if and which Austrian multinationals make investments in tax havens for the purpose of tax avoidance. In the first section of the master thesis will be described how to define a tax haven and which countries and territories are classified as tax havens. Furthermore the previous literature of profit shifting in tax havens and low tax countries will be explained. Thereafter hypotheses will be derived from these empirical papers for the purpose of the empirical analysis which were conducted afterwards. Based on data out of the database AMADEUS and on linear and logistic regression models the hypotheses will be investigated. The assumption that Austrian multinationals make investments in tax havens to minimize their tax burden is supported by the results of the empirical study. Furthermore it is shown that enterprises which are already active abroad have more likely subsidiaries located in tax havens. The results of the analysis do not deliver further unambiguously information about the characteristics of enterprises which are operating international.

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