Titelaufnahme

Titel
Acquiring a variable system : the English quotative system and 'be like' in English as a foreign language / vorgelegt von Susanne Huber
Verfasser/ VerfasserinHuber, Susanne
Begutachter / BegutachterinReitbauer, Margit
ErschienenGraz, 2016
Umfang151 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Englisch / Fremdsprache / Zitat / Soziolinguistik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100235 Persistent Identifier (URN)
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Acquiring a variable system [1.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den letzten Jahrzehnten durchlief die englische Zitierweise eine rapide Veränderung, welche zu einer Transformation in der Art und Weise, wie Menschen Geschichten erzählen, führte. Vor allem die Einführung der Newcomer-Form „be like“ erhielt die Aufmerksamkeit zahlreicher soziolinguistischer Studien. Während sich der Großteil dieser Forschung auf Englisch als Muttersprache bezieht, liegen kaum Studien aus dem Bereich Englisch als Fremdsprache (EFL) vor. Basierend auf dieser Lücke, untersucht die vorliegende Diplomarbeit die englische Zitierweise deutscher Muttersprachler, welche in Perth/Westaustralien leben, um festzustellen, wie unmittelbare Einwirkung einer englischsprachigen Umgebung den Erwerb von variablen Mustern (als solches „be like“) beeinflusst. Eine quantitative, soziolinguistische Analyse soll bestimmen, welche internen sowie externen linguistischen Bedingungen charakteristisch für die Verwendung von „be like“ sind. Die Daten stammen von 10 soziolinguistischen Interviews mit weiblichen, deutschsprachigen EFL Lernenden in Perth. Die Studie wurde 2016 durchgeführt. 11,6 Stunden spontane Erzählungen wurden analysiert. Eine multivariate Analyse ergab, dass Personen, die Englisch als Fremdsprache erwerben, nicht nur Nutzer der innovativen Form „be like“ sind, sondern auch die Grammatik, die die Anwendung reguliert, annehmen. Einen maßgeblichen Einfluss auf diesen Effekt hat die Dauer des Aufenthalts, was darauf hindeutet, dass Face-to-Face-Kontakt im Erwerb von soziolinguistischer Variation von entscheidender Bedeutung ist. Die Studie untersucht soziolinguistische und kognitive Verfahren, die am Erwerb einer Zweitsprache beteiligt sind und liefert somit einen Beitrag zur Diskussion darüber, wie Lernende muttersprachliche Muster annehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

In the last few decades the English quotative system has undergone a rapid change, marking a transformation in the way people tell stories. Especially the introduction of the newcomer form 'be like' has caught the attention of numerous sociolinguistic studies. While a lot of research stems from native English speaking backgrounds, little has been done in the field of English as a Foreign Language (EFL). Addressing this gap, the current thesis examines the quotative system of German EFL speakers living in Perth/Western Australia, by investigating how immediate exposure to native English and face-to-face contact impact their acquisition of variable patterns such as quotative be like. A quantitative sociolinguistic analysis determines which internal as well as external linguistic constraints are characteristic of the use of 'be like'. The data stems from 10 sociolinguistic interviews with female German EFL speakers conducted in Perth 2016, resulting in 11.6 hours of spontaneous narratives. A multivariate analysis revealed that German learners of English are not only keen users of the innovative form 'be like', but also of the grammar that governs its usage. A significant influence on this effect is length of stay, suggesting that exposure to an English speaking environment is crucial in the acquisition of sociolinguistic variation. Overall, the study explores sociolinguistic and cognitive processes involved in Second Language Learning, and is thus contributing to the discussion of how learners acquire native-like grammar patterns.

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