Titelaufnahme

Titel
Effektivität von analogen und digitalen Grammatiklernspielen im Italienischunterricht : ein Vergleich aus mediendidaktischer Perspektive / vorgelegt von Katharina Hollnbuchner
Weitere Titel
Effectiveness of non-digital and digital grammar practice games in Italian language classes : a comparison from a media-didactic perspective
Verfasser/ VerfasserinHollnbuchner, Katharina
Begutachter / BegutachterinLackner, Elke
ErschienenGraz, 2016
Umfang124 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Abstracts in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Italienischunterricht / Grammatik / Lernspiel
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-100216 Persistent Identifier (URN)
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Effektivität von analogen und digitalen Grammatiklernspielen im Italienischunterricht [1.61 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Sind analoge oder digitale Sprachlernspiele zum Üben und Festigen von ausgewählten Grammatikthemen im Fremdsprachenunterricht effektiver? Diese Frage in Bezug auf die Effektivität der beiden Sprachlernspielvarianten scheint von Bedeutung, zumal die digitalen Medien nicht nur immer mehr in den Lebensalltag der Menschen eindringen, sondern auch in den Schulalltag. So werden auch im Fremdsprachenunterricht vermehrt digitale Medien, neben jenen analogen eingesetzt. Mithilfe dieser Diplomarbeit soll ein Beitrag zur Klärung dieser Frage geleistet werden. Im Theorieteil werden die wichtigsten Aspekte hinsichtlich der analogen und digitalen Medien und des Sprachlernspiels behandelt. Weitere essentielle Bestandteile stellen die Definition von Effektivität im Unterrichtskontext und die Kriterien für guten Unterricht nach HELMKE (2012) dar. Um der vorliegenden Forschungsfrage Rechnung zu tragen, ist eine Feldtestung in zwei Parallelklassen einer österreichischen BHS durchgeführt worden, für die eigens analoge und digitale Grammatiklernspiele konzipiert worden sind. Im Rahmen des Feldexperimentes haben vor und nach der Testung der Grammatiklernspiele in beiden Klassen jeweils zwei idente Lernzielkontrollen stattgefunden. Um ebenso die Meinungen der Schüler/innen in Erfahrung zu bringen, sind nach dem Spielen Fragebögen ausgeteilt worden. Die Ergebnisse der Lernzielkontrollen sind verglichen worden, wobei auf Basis der höheren Leistungssteigerung die effektivere Variante, ob analog oder digital, bemessen werden sollte. Dabei ist jedoch keine Festlegung auf eine der Grammatiklernspielvarianten möglich gewesen, zumal einmal die analoge und einmal die digitale Version eine höhere Leistungssteigerung bei den Schülern und Schülerinnen bewirken konnte.

Zusammenfassung (Englisch)

Are non-digital or digital language learning games more effective for practising and consolidating grammar in foreign language teaching and learning? The purpose of this thesis is to address this central question which draws on the effectiveness of language learning games. Digital media is used not only at home but also at school; hence, the use of digital as well as non-digital media in the foreign language classroom is on the increase. The theoretical part of this thesis considers several salient aspects of non-digital media, digital media and language learning games as well. Furthermore, it deals with the definition of effectiveness in the context of teaching and learning as well as HELMKEs (2012) criteria for good teaching. In order to prove or disprove the above-mentioned research question, a field research, which aimed to incorporate non-digital and digital games into the classroom to enhance the grammar teaching and learning process, was carried out in two parallel classes of an Austrian BHS. In the context of this field research, identical tests were carried out in both classes before and after the game-based teaching and learning of grammar. Moreover, students were given the chance to express their opinions with the help of a questionnaire. The research findings show, however, that both digital and non-digital media can cause an increase in students learning.