Titelaufnahme

Titel
Soundcheck : geographies of the alternative music scene in Graz / vorgelegt von Christina Quendler
Verfasser/ VerfasserinQuendler, Christina
Begutachter / BegutachterinColombino, Annalisa
ErschienenGraz, 2016
Umfang80 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Musikleben
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99945 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Soundcheck [2.13 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Diplomarbeit mit dem Titel, “Soundcheck- geographies of the alternative music scene in Graz“ wird die alternative Musikszene in Graz untersucht. Das primäre Ziel der Arbeit ist es herauszufinden inwieweit die alternative Musikszene zum Image der Stadt als „City of Culture“ beiträgt. Um dieses Ziel zu erreichen wurden qualitative Forschungsmethoden angewandt. Die Datengrundlage für die Analyse bilden die Inhalte der Befragungen von Personen und Institutionen die in der Szene aktiv sind. Dazu zählen ManagerInnen und BesitzerInnen von Veranstaltungsorten und Radiosendern, sowie Mitglieder dieser Musikszene, die regelmäßigen Veranstaltungen besuchen und sich mit alternativer Musik auseinandersetzen. Der Aufbau dieser Diplomarbeit beinhaltet einen Literaturüberblick über Studien, die bereits zum Thema „Soundscapes“ durchgeführt wurden. Darauffolgend werden die Methoden, welche zur Datenerfassung angewandt wurden erklärt. Der empirische Teil ist der umfangreichste dieser Arbeit. Die Inhalte der Interviews und Diskussionen in Fokusgruppen trugen dazu bei, ein Konzept darüber zu erstellen was alternative Musik eigentlich bedeutet und was diese Art von Musik beinhaltet. Weiters wurden die wichtigsten Veranstaltungsorte und Radiosender identifiziert und in der Diplomarbeit auf ihre Bedeutung für die lokale alternative Musikszene analysiert. Darüber hinaus werden diverse Probleme und Limitierungen, mit denen vor allem OrganisatorInnen von Events und BesitzerInnen von Veranstaltungsorten zu kämpfen haben, aufgezeigt und kritisch hinterfragt. „Soundscapes“ sind sind bislang ein noch wenig erforschtes Gebiet im Bereich der Humangeographie. Deshalb soll diese Diplomarbeit die Relevanz von Klängen und Musik in der Erforschung von Orten hervorheben. Die alternative Musikszene in Graz spielt eine entscheidende Rolle im kulturellen, sozialen und politischen Alltag der Stadt, obgleich diese Musikszene in der Vermarktung der Stadt als „City of Culture“ nur wenig berücksichtigt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis, “Soundscapes geographies of the alternative music scene in Graz”, investigates the alternative music scene in Graz and its contribution to the citys image as a city of culture. In order to collect my data, people and agencies that are involved in the scene, such as venue managers/owners and broadcasting agencies were interviewed and participants of the local alternative music scene were invited to focus group discussions. By applying those qualitative research methods, a concept of what alternative music means and what it involves for the research participants is created and the most important hotspots and broadcasting agencies are staged in the local alternative music scene. In addition, alternative music events that are important for the local scene are introduced and outlined. Further, the thesis highlights if music is taken into account in the investigation of the geographies of a place, information about social, political and economic networks is revealed. Moreover, my research shows that the expansion of the local alternative music scene is inhibited by certain policies of the city of Graz. The biggest problem for venues and organizers of events are the legal restrictions. Smaller alternative music venues often cannot afford to adapt to those regulations and either have to close the business and events have to be cancelled or they become more mainstream to generate more income. Therefore, the thesis supports the argument that the alternative music scene contributes to the local cultural life, but is insufficiently recognized by the city when promoting Graz as a city of culture.