Titelaufnahme

Titel
Gendersensible Aufgabenstellungen aus dem Inhaltsbereich Geometrie für die Sekundarstufe I und II / vorgelegt von Corinna Salmina & Philipp Selinger am Institut für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen
Weitere Titel
Gender neutral exercises in the subject of geometry for secondary level I and II
Verfasser/ VerfasserinSalmina, Corinna ; Selinger, Philipp
Begutachter / BegutachterinBaur, Karin
ErschienenGraz, 2016
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (XI, 243 Seiten) : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99901 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Gendersensible Aufgabenstellungen aus dem Inhaltsbereich Geometrie für die Sekundarstufe I und II [5.25 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieses Projekts ist es zu erforschen, wie gendersensible Aufgabenstellungen auf Mädchen und Buben der Sekundarstufe I und II wirken.Der theoretische Teil befasst sich mit der geschichtlichen Einführung der Koedukation, einem kurzen Überblick über bereits durchgeführte Studien hinsichtlich der Geschlechterdifferenzen sowie publizierten Untersuchungsergebnissen. Des Weiteren wird auf das Konzept gendersensibler Aufgabenstellungen unter besonderer Berücksichtigung einiger Arbeiten von Helga Jungwirth, einer Expertin im Bereich Koedukation und Gender in Mathematik, eingegangen. Im empirischen Teil wird eine zweiphasige Untersuchung an einer Kärntner allgemeinbildenden höheren Schule vorgestellt, die mögliche Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern hinsichtlich verschieden gestalteter Beispiele, sofern welche existieren, sichtbarmachen soll. Die eingesetzten Aufgaben wurden auf Basis theoretischer Erkenntnisse speziell für diese Untersuchung entwickelt und zusammengestellt.Die Ergebnisse lassen keine Schlüsse auf einen generellen Effekt gendersensibler Aufgabenstellungen zu. In manchen Schulstufen traten sowohl bei einzelnen Testbeispielen als auch in Hinblick auf den Forschungsschwerpunkt interessante Phänomene auf. Unter anderem brachte die Studie hervor, dass Buben besser mit Aufgabenstellungen, die einem technischen Kontext entstammen, umgehen können als ihre Mitschülerinnen. Diese Ergebnisse weiter zu ergründen oder die in dieser Arbeit verwendeten Aufgaben weiter zu optimieren und erneut zu erproben, könnte Ausgang für zukünftige Forschungsarbeiten sein.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with the influences of gender neutral exercises during secondary maths education on female and male students.The theoretical part is about the historical introduction of co-education and gives an overview about current studies and publications referring to gender-differences. Furthermore we focused on the concept of gender neutral tasks in consideration of Helga Jungwirth, who is an expert in department for gender studies an co-education. The empirical part presents a study carried out in two stages at a Carinthian secondary school, which aimed at the illustration of possible discrepancies between girls and boys caused by different exercises.In general the results do not allow any conclusions on an effect of gender neutral exercises. At some levels of education we were able to observe a few astonishing phenomena concerning our main research. Among other things the study shows, that boys deal better with technical oriented topics than girls. The results of this research could be the basis for further analysis in order to optimize exercises and improve teaching Mathematics in the future.

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