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Title
Hilfe, die ankommt? : Entwicklungszusammenarbeit aus der Perspektive einer universalistischen Ethik / Julia Ruth Summer
Additional Titles
Meeting the needs? : development cooperation from the perspective of universalistic ethics
AuthorSummer, Julia Ruth
CensorNeuhold, Leopold
PublishedGraz, Mai 2016
Description94 Blätter : Illustrationen
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Entwicklungszusammenarbeit / Ethik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99875 Persistent Identifier (URN)
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Hilfe, die ankommt? [3.52 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Hilfe, die ankommt? Entwicklungszusammenar beit aus der Perspektive einer universalistischen Ethik“ befasst sich mit der Theorie sowie mit der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit und mit der Frage, inwieweit diese gut oder vielleicht doch nur gut gemeint ist.Folgende Fragen werden im Laufe der Arbeit beantwortet: Was bedeutet überhaupt Entwicklung? Welche Arten von Entwicklungszusammenarbeit gibt es und welche Motive liegen ihr zugrunde? Mit welchen Fragen beschäftigt sich die Entwicklungsethik bzw. ist die Entwicklungszusammenarbeit als moralische Pflicht zu sehen? Einen besonderen Stellenwert nehmen in dieser Arbeit die Menschenrechte sowie die vier Prinzipien der Christlichen Soziallehren ein. Verschiedene Ansätze und Theorien aus den letzten 65 Jahren werden genannt und analysiert. Weiter wird diskutiert, welchen Beitrag die UNO leistet, ob die Millenniumsziele erreicht wurden und wie der neue Zielkatalog lautet. Ein weiterer Fokus wird auf die Frage gelegt, ob Entwicklungszusammenarbeit wirklich notwendig ist und wie operiert werden muss, damit die Hilfe nachhaltig und sinnvoll ist. Darauf folgend wird erläutert, was die staatliche Entwicklungshilfe wie auch private Geber leisten und was sie kennzeichnet. Im nächsten Kapitel wird spekuliert, wie sich Immanuel Kant und weitere einflussreiche Philosophen zum entwicklungspolitischen Diskurs geäußert hätten. Der nächste Punkt nennt die Kritik bezüglich der Entwicklungsarbeit und welche Aspekte sich davon im Laufe der vergangenen Jahre verbessert haben. Das letzte Kapitel, das mit der Frage eröffnet wird, ob Entwicklungshilfe überhaupt funktionieren kann, beantwortet diese letztlich mit einem „Ja!“, was dafür spricht, dass das Ergebnis der Arbeit ein positives ist.Die wichtigsten zwei Thesen sind: „Ein Land kann für ein anderes nicht ohne weiteres als Problemlöser fungieren“ vs. „Industrieländern haben genauso viel Verantwortung wie Entwicklungsländer - wenn auch mitunter anders gelagert“.Anhand unterschiedlichster Autorinnen und Autoren und deren Werke, Artikel sowie meiner eigenen Erfahrungen als freiwillige Helferin auf Sansibar wurde versucht, auf die genannten Fragen unter Einbeziehung politischer, philosophischer und ethischer Aspekte passende Antworten zu finden.

Abstract (English)

This thesis entitled „Meeting the needs? Development Cooperation from the perspective of universalistic ethics”, deals with the theory and practice of development cooperation and takes into consideration whether it is efficient or just well meant.I aimed to find an answer to the following questions: “What does development mean and which definitions can be found? What different kinds of development cooperation exist and which motives are they based on? Does development aid really reach its goals or are we just trying to manage the poor? Which questions are central to the Ethics of Development deal with? Should development cooperation be considered as moral duty? Also, special focus in this thesis lies on Human Rights and the four principles of Christian Social Doctrine. Therefore, various approaches and theories from the last 65 years are mentioned and analysed. Furthermore, I dealt with the question in how far the UNO contributes to the issue. Have we reached the Millennium Development Goals and what are the main aims of the new Sustainable Development Goals for 2030? Is there a need for development cooperation and if yes, how should it be managed in order to meet the needs on a long-term basis? What do nationalised development aid and private donors accomplish and what are the characteristics of the latter? How would Immanuel Kant and other influential philosophers have commented on the issue? What kind of criticism existed in the early years of development aid and what has been improved so far? Finally, the last chapter deals with the general question whether development cooperation can actually work and will, at last, answer it with a yes. Therefore, the findings of my thesis can be summed up as a rather positive outcome.The two most important theses in this paper are: “A country cannot function as a problem solver for another country” versus “Developed countries are as responsible as developing countries.”On the basis of several authors and their works, different articles and my own experience as a volunteer in Zanzibar arranged by a German NGO and initiator of a few little projects in East Africa, I aimed to provide relevant answers to the mentioned questions.

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