Titelaufnahme

Titel
Regionalentwicklung im ländlichen Raum anhand einer vergleichenden Analyse der beiden Leader-Regionen "LAG Steirische Eisenstraße" und "LAG Südsteiermark" / vorgelegt von Florian Christoph Volgger
Weitere Titel
Regional development in rural areas with a comparative analysis of the two leader-regions LAG Steirische Eisenstraße and LAG Südsteiermark
Verfasser/ VerfasserinVolgger, Florian Christoph
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
ErschienenGraz, 2016
Umfang178 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Ländlicher Raum / Regionalentwicklung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-99792 Persistent Identifier (URN)
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Regionalentwicklung im ländlichen Raum anhand einer vergleichenden Analyse der beiden Leader-Regionen "LAG Steirische Eisenstraße" und "LAG Südsteiermark" [3.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit stellt eine vergleichende Analyse der beiden LEADER-Regionen LAG Steirische Eisenstraße und LAG Südsteiermark im Kontext der Regionalentwicklung im ländlichen Raum dar. Über die Darlegung der Genese der Regionalentwicklung als Forschungsschwerpunkt in Österreich in Kombination mit einer Diskussion der europäischen Strukturfonds, besonders dem LEADER-Programm, wird ein Einstieg in die Thematik gegeben. Auf diesem aufbauend folgt eine Strukturanalyse der Themenkomplexe Bevölkerung, Ökonomie und Infrastruktur der jeweiligen Regionen. Diese Strukturanalyse stellt zusammen mit der anschließenden Analyse der LAG und ihren Entwicklungszielen den Kern dieser Arbeit dar. Es werden die drei aufeinanderfolgenden LEADER-Perioden LEADER+, LEADER++ und LEADER14-20 im Kontext der in den lokalen Entwicklungsstrategien formulierten Entwicklungsziele hin analysiert. Es wird deutlich gemacht, dass sich die Regionen in Bezug auf Bevölkerungsentwicklung, infrastruktureller Ausstattung und ökonomischer Struktur stark voneinander unterscheiden, jedoch auch Gemeinsamkeiten vorherrschen. Weiters wird belegt, dass innerhalb der Regionen zum Teil starke Disparitäten in Bezug auf Zentrum und Peripherie auszumachen sind. Allerdings werden auch Gemeinsamkeiten etwa die prekäre Situation im Kontext des ÖPNV und der Ausstattung mit Fachärzten sowie die Merkmale des sich vollzogenen Strukturwandels beider Regionen aufgezeigt. Speziell wird durch die Arbeit deutlich, dass durch das LEADER-Programm innovativen Projekten Raum gegeben werden kann sowie endogene Potentiale entfacht werden können. Einem großflächigen Nutzen, wie etwa der Bekämpfung der Abwanderung oder der Überalterung der Gesellschaft, kann mit den Mitteln des LEADER-Programms eher nicht entsprochen werden. Dies ist aber auch nicht erklärtes Ziel dieses Programms. Vielmehr geht es um die Mobilisierung von Potentialen und das Schaffen von Impulsen, um die Lebensqualität der Regionen zu erhöhen.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper provides a comparative analysis of the two LEADER-Regions LAG Steirische Eisenstraße and LAG Südsteiermark in the context of regional development in rural areas. The raised questions are about the presentation of the genesis of regional development as research in Austria, in combination with discussion of the European Structural Funds, particular focus is given to the Leader-Program. This is the presentation of a structural analysis of the topics including population, economy and infrastructure of the respective regions. This structural analysis corresponds together with the subsequent analysis of LAG and develops the core targets of this work. There will be three successive components; Leader+, Leader++ and Leader 14-20 showing the development of the formulated Local Development Strategies and Development Goals. It is made clear that the regions in terms of population growth, infrastructural facilities and economic structure significantly differ from each other, but also have much in common. Fur-thermore, it is demonstrated that severe disparities can be observed between the center and the periphery of the region. Attention is drawn to the precarious situation of public transport and the service facilities such as specialist doctors; with discussion of how to implement structural change. However, similarities of the two regions are also identified.Specifically, what is clearly shown by the work is that although innovative projects can be developed by the Leader program, that ignite internal potential within the region, they do not, however, bring large-scale benefits, such as combatting depopulation or the aging of society. The LEADER-Program can not meet the greater need. But in fact, this is not the declared goal of this program. Much rather it is about mobilizing potentials and creating incentives, to make an indirect contribution on increasing the attractiveness of rural regions and to improve the quality of life.